Chur GR: Menschen mit Behinderungen im Austausch mit der Stadtpolizei

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Stadtpolizisten/innen werden bei ihren Einsätzen auch mit Personen mit unterschiedlichen Behinderungen konfrontiert. Bei solchen Kontakten ist es je nach Situation wichtig zu wissen, was bei welcher Behinderungsart zu berücksichtigen ist.

Im Rahmen einer speziellen Aus- und Weiterbildung wurden kürzlich alle Polizistinnen und Polizisten direkt von Personen mit verschiedenen Einschränkungen wie Sehbehinderungen, Alzheimer, Epilepsie sowie Hör- und Körperbehinderung praxisnah informiert, instruiert und Erfahrungen ausgetauscht.

Das Echo war von beiden Seiten äusserst positiv. „Für unsere Mitarbeitenden war dieser direkte Kontakt sehr wertvoll und auch bereichernd. Wir konnten im Umgang mit unterstützungs-bedürftigen Personen viele interessante Erkenntnisse mitnehmen“, resümiert Polizeikommandant Ueli Caluori nach Abschluss dieser Aus- und Weiterbildungsabende.

Martina Tomaschett von der Behindertenkonferenz Graubünden kann mit dieser Sensibilisierung ebenfalls viel Positives abgewinnen. „Nebst den Informationen bezüglich den subjektiven Bedürfnissen von Personen mit einer Einschränkung war es auch für alle Behinderten sehr in-teressant, sich betreffend die Erfahrungen der Polizistinnen und Polizisten auszutauschen“.

Für die Stadtpolizei Chur gehört diese Sensibilisierung zur sogenannten „Community Policing-Philosophie“, das heisst, dem Einbezug der Bevölkerung bei der Erfüllung des Polizeiauftrages; bei dieser Weiterbildung der Einbezug von Personen mit verschiedenen Einschränkungen.


Polizistinnen und Polizisten im direkten Austausch mit Behinderten

Polizistinnen und Polizisten im direkten Austausch mit Behinderten


Titelbild: Freuen sich auf die positive Zusammenarbeit: Martina Tomaschett von der Behindertenkonferenz Graubünden und Polizeikommandant Ueli Caluori

 

Quelle: Stadtpolizei Chur
Bildquelle: Stadtpolizei Chur

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