Gemeinsame Kampagne für eine Reduktion der Bade- und Ertrinkungsunfälle

25.06.2018 |  Von  |  News, Prävention, Schweiz, Unfälle
Gemeinsame Kampagne für eine Reduktion der Bade- und Ertrinkungsunfälle
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Der Unfallversicherer Visana und die Schweizerische Lebensrettungs-Gesellschaft SLRG haben sich zusammengetan und setzen sich für eine Reduktion der Bade- und Ertrinkungsunfälle in der Schweiz ein.

Die sechs Baderegeln der SLRG sind dafür grundlegend. Mit einer gemeinsamen Kampagne bringen die beiden Partner die lebensrettenden Baderegeln den Menschen in der Schweiz näher.

Jährlich ertrinken rund 45 Personen in Schweizer Gewässern. 90 Prozent der Unfälle geschehen in offenen Gewässern wie Flüssen oder Seen. Bei Kindern ist Ertrinken die zweithäufigste Unfalltodesursache. Meist handelt es sich um Unfälle, die mit dem notwendigen Wissen über den korrekten Umgang mit Wasser vermieden werden könnten.

Baderegeln als Herzstück

Die Schweizerische Lebensrettungs-Gesellschaft SLRG als Kompetenzzentrum für Wasserrettung und Wasserunfallprävention und Visana als Unfallversicherer haben ein vitales Interesse daran einzugreifen, bevor ein Unglück passiert. „Für Visana ist es Auftrag und Ehrensache zugleich, dass wir uns für eine gute Sache und eine Freiwilligenorganisation wie die SLRG einsetzen.

Wir hoffen, dass unser Beispiel Schule macht“, erklärt Urs Roth, CEO von Visana. Grundlage der Partnerschaft bilden die sechs lebensrettenden Baderegeln der SLRG. Sie sind einfache Verhaltensempfehlungen, deren Beachtung einen ungetrübten Wasserspass garantieren. Seit 2016 unterstützt Visana die SLRG dabei, die Baderegeln bekannter zu machen.

So wurden in gemeinsamen Aktionen schweizweit rund 650 Baderegeltafeln an Flüssen, Seen oder in Badis aufgestellt. „Für die SLRG ist es besonders wertvoll, mit Visana einen starken Partner gefunden zu haben, der eine gemeinsame Vision in der Wasserunfallprävention teilt. Künftig wollen wir zusammen noch mehr Wasserunfälle verhindern, indem wir die Baderegeln der SLRG noch breiter in der Bevölkerung verankern“, kündigt Reto Abächerli, Geschäftsführer der SLRG, an.


Kampagnensuje (Bildquelle: obs/Schweizerische Lebensrettungs-Gesellschaft SLRG)

Kampagnensuje (Bildquelle: obs/Schweizerische Lebensrettungs-Gesellschaft SLRG)


Gemeinsam Verantwortung tragen

Tatsächlich gehen die beiden Partner 2018 einen Schritt weiter. Eine gemeinsame Präventionskampagne mit Plakaten und der Website ich-trage-verantwortung.ch im Zentrum hat zum Ziel, die Baderegeln in der Bevölkerung noch bekannter zu machen. Sie zeigt Familien, Böötlern und Badebegeisterten, wie sie möglichst viel Spass am Wasser haben und sich gleichzeitig wirkungsvoll vor Unfällen schützen.

Der Fokus liegt dabei auf zwei Baderegeln, die insbesondere für Eltern mit kleinen Kindern sowie für Böötler jeden Alters und Geschlechts wichtig sind:

  • Kinder nur begleitet ans Wasser lassen – kleine Kinder in Griffnähe beaufsichtigen.
  • Nie alkoholisiert oder unter Drogen ins Wasser
  • nie mit vollem oder ganz leerem Magen schwimmen.

Mitarbeitende und Freiwillige als Botschafter

Die SLRG und Visana wollen aber nicht einfach den Mahnfinger heben, sondern gehen selbst mit gutem Beispiel voran. Im Zentrum der Kampagne stehen Visana-Mitarbeitende und SLRG-Rettungsschwimmer, die gemeinsam mit Prominenten wie dem SLRG-Botschafter und Ex-Mister Schweiz, Renzo Blumenthal, hinstehen und Verantwortung übernehmen – oder besser in Form einer Baderegel wortwörtlich tragen. Selbst Eltern oder Böötler ist es für sie eine Herzensangelegenheit, aktiv zu mehr Sicherheit am, im und auf dem Wasser beizutragen.

Die Kampagne „Ich/wir trage/n Verantwortung“ startet heute und dauert bis Mitte August.

Weitere Informationen: www.ich-trage-verantwortung.ch

 

Quelle: Schweizerische Lebensrettungs-Gesellschaft SLRG
Titelbild: Symbolbild © Pawel Kazmierczak – shutterstock.com

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