Heiratsschwindel im Internet – immer mehr Schweizerinnen betroffen

17.07.2018 |  Von  |  Gesellschaft, News
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Das Internet ist eine Erfindung, die das Leben der Menschen auf sämtlichen Kontinenten in vielerlei Hinsicht bereichert hat. Für die Nutzer der virtuellen Welt haben sich zahlreiche neue Wege eröffnet.

Die Kommunikation kann dank dieser Innovation wesentlich schneller stattfinden. Unternehmen erzielen höhere Umsätze, seitdem ihnen die Nutzung des Online-Handels zur Verfügung steht.

Angestellte wiederum nutzen Plattformen ihrer Firmen, um bequem von zu Hause aus ihrer beruflichen Tätigkeit nachzugehen. Abenteurer, die gerne die Welt bereisen, können sich online vorab über ihren Urlaubsort detailliert informieren, ehe sie die Reise elektronisch buchen. Doch jede Erfindung, die dazu geschaffen wurde, um die Lebensqualität der Menschen zu verbessern, birgt auch zahlreiche Gefahren.

Das Geschäft mit der Liebe gehört zu den Gefährdungen, die das Leben von manchen Individuen völlig aus der Bahn werfen können. Heiratsschwindler missbrauchen das Internet, um ihren Interessen nachzukommen. Sie verursachen bei den betrogenen Frauen nicht nur finanzielle, sondern auch seelische Schäden. Experten sprechen bei dieser Vorgehensweise von Romance Scamming. Die A Plus Detektei München hat sich in der Praxis als ein kompetenter Partner bei der Aufdeckung von Heiratsschwindlern erwiesen.


Bild: © Artem Oleshko - shutterstock.com

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Die grosse Liebe aus dem Internet – eine unterschätzte Gefahr

Der Mensch ist nicht zum Alleinsein geschaffen. Deshalb sehnt sich die Mehrheit nach einer festen Bindung. Sowohl Frauen als auch Männer verfolgen das Ziel, ihr Leben mit einem Partner zu teilen. Deshalb begeben sie sich aktiv auf die Suche nach einem Menschen, der ihnen gewogen ist. In der heutigen schnelllebigen und industrialisierten Welt, in welcher jedoch die Arbeit dominiert, fehlt den meisten Individuen die Zeit, potenzielle Partner in ihrer Umgebung kennenzulernen.

Aus diesem Grund greifen immer Menschen auf Dating-Portale zurück. Die Beleibtheit dieser Plattformen steigt kontinuierlich an. Das liegt daran, dass sämtliche Nutzer dasselbe Ziel verfolgen. Sie möchten jemanden kennenlernen. Ausserdem kommen sie online wesentlich schneller in ein Gespräch als im wahren Leben.

Zahlreiche Personen sind jedoch aufgrund von ihrer Einsamkeit dermassen verzweifelt, dass sie überhaupt nicht daran denken, dass der vermeintliche Partner ein Betrüger sein könnte. Insbesondere Frauen hinterfragen überhaupt nicht, ob das Foto, welches im Profil existiert, echt ist. Blind vor Liebe nehmen sie ihrem Gesprächspartner sämtliche Lügen ab. Ihnen fällt am Anfang nicht auf, dass die Person, die am anderen Ende des Computers sitzt, ein Betrüger ist. Männer sind praktisch und Frauen romantisch. Dieses Vorurteil hat sich in der Praxis mehrfach bewährt. Heiratsschwindler nutzen diese Schwäche des weiblichen Geschlechts, um sich finanziell zu bereichern.



Die geschickte Vorgehensweise der Love Scammer

Detektive, die sich mit der Enttarnung von Heiratsschwindlern befassen, haben ein zuverlässiges Verhaltensmuster festgestellt, welches den romantischen Damen dabei helfen kann, die Romance Scammer zu entlarven.

Männer, die auf den ersten Eindruck seriös wirken, aber ihre Gesprächspartnerin bereits nach einer kurzen Zeit mit Liebesschwüren überhäufen, sind mit hoher Wahrscheinlichkeit Betrüger. Eine Geldforderung des vermeintlichen Romantikers ist ein sicheres Indiz eines Lügners. Zahlreiche Chatpartner geben sich des Weiteren als Witwer mit Kindern aus, um auf diese Weise das Mitleid ihrer Gesprächspartnerin zu erwecken. Dieser Zustand weckt bei zahlreichen Frauen das Gefühl, diesen armen alleinstehenden Vater beschützen zu müssen. Deshalb sollten Damen, die einen Mann im Internet kennengelernt haben, äusserste Vorsicht walten lassen. Wenn sie die Absichten ihres Chatpartners nicht beurteilen können, sollten sie entweder den Kontakt abbrechen oder einen Privatdetektiv beauftragen.

Vorschussbetrug, Abzocke, Heiratsschwindel: Aktivitäten der Nigeria-Connection im Internet
  • Dana Wahr, Alan Prince
  • Herausgeber: Books on Demand
  • Auflage Nr. 1 (15.08.2013)
  • Taschenbuch: 128 Seiten
Der Heiratsschwindel: Eine Kriminologische Studie (Kriminologische Abhandlungen, Band 3)
  • Marianne Padowetz
  • Herausgeber: Springer Vienna
  • Taschenbuch: 108 Seiten

 

Artikelbild: © Dean Drobot – shutterstock.com

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