Lincoln-Attentat: Neue Doku zeichnet Mordkomplott nach

30.07.2018 |  Von  |  Film, News
Lincoln-Attentat: Neue Doku zeichnet Mordkomplott nach

Die neue Dokumentation "Der letzte Tag des Abraham Lincoln" (Deutsche TV-Premiere am 4.8.2018 um 20.15 Uhr auf HISTORY) zeichnet das Mordkomplott gegen den 16. US-Präsidenten sowie weitere Regierungsmitglieder nach. Das Foto zeigt Abraham Lincoln (Fritz Klein) nach dem verhängnisvollen Schuss in den Hinterkopf. (Copyright: The Biscuit Factory/HISTORY - Verwendungsbeschränkung: Verwendung nur in Verbindung mit der Berichterstattung über die Sendung "Der letzte Tag des Abraham Lincoln" des TV-Senders HISTORY gestattet.) Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/55632 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/HISTORY"

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Er gehört zu den wohl bekanntesten US-amerikanischen Präsidenten und war der erste, der durch ein Attentat ums Leben kam: Abraham Lincoln.

In der neuen Dokumentation „Der letzte Tag des Abraham Lincoln“ zeichnet HISTORY nun den letzten Tag des 16. US-Präsidenten nach und zeigt in parallel verlaufenden Handlungssträngen das gesamte Ausmass des gegen weitere Regierungsmitglieder gerichteten Mordkomplotts.

Die einstündige Doku wird am Samstag, 4. August 2018, um 20.15 Uhr als deutsche TV-Premiere auf HISTORY zu sehen sein.

Mittels zahlreicher Spielszenen, Experten-Interviews sowie anhand von persönlichen Gegenständen aus Lincolns Privatbesitz macht die Doku deutlich, was in den letzten Stunden des Präsidenten geschah und welche Umstände seinen Mörder, den Südstaaten-Anhänger John Wilkes Booth, zu dieser Bluttat trieben. Zudem thematisiert der Film das ganze Ausmass der Verschwörung gegen die damalige US-Regierung, denn neben Lincoln sollten auch der Aussenminister William H. Seward, der Vize-Präsident Andrew Johnson und der Oberbefehlshaber der Unionsarmee Ulysses S. Grant durch Booths Komplizen getötet werden.

Während seiner Amtszeit von 1861 bis 1865 sah sich Abraham Lincoln einer der grössten Herausforderungen der US-Geschichte gegenüber: dem Erhalt der Union, die damals aus 33 Bundesstaaten bestand. Die nördlichen und südlichen Staaten entzweite eine zunehmende politische und gesellschaftliche Spaltung, die im Wesentlichen auf die Uneinigkeit in der Frage um die Rechtmässigkeit der Sklaverei zurückging. Durch die Rebellion und anschliessende Abspaltung mehrerer Südstaaten drohte die junge Union zu zerfallen. Mit dem Angriff der Südstaatler auf Fort Sumter brach der amerikanische Sezessionskrieg aus, aus dem die Nordstaaten als Sieger hervorgingen.

Am Abend des 14. April 1865, wenige Tage nach der Kapitulation grosser Teile der Südstaaten-Armee, besuchte Lincoln mit seiner Frau Mary eine Vorstellung im Ford’s Theater. Booth, der aus einer angesehenen Schauspieler-Familie stammte, betrat das Theater nach Beginn des Stücks und verschaffte sich Zugang zur unbewachten Präsidentenloge. Mit einer Pistole schoss er Lincoln ohne Vorwarnung von hinten in den Kopf und verwundete ihn so schwer, dass er seinen Verletzungen am darauffolgenden Morgen erlag.

Parallel zum Angriff auf Lincoln verübte der Mitverschwörer Lewis Powell ein Attentat auf Aussenminister William H. Seward in dessen Haus. Mit einem Messer stach er auf Seward, der krankheitsbedingt das Bett hüten musste, ein. Dieser überlebte den Angriff jedoch. Die geplanten Mordversuche an Johnson und Grant fanden hingegen nie statt.

„Der letzte Tag des Abraham Lincoln“ wurde 2015 von Biscuit Factory für Smithsonian Networks produziert. Verkörpert wird Lincoln von dem Schauspieler Fritz Klein.

 

Quelle: HISTORY
Titelbild: The Biscuit Factory/HISTORY

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