Tote um Fr. ~52’000 bestohlen – 56-jährige Tatverdächtige ausgeforscht

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Nach langwierigen Ermittlungstätigkeiten ist es dem LKA Wien, Aussenstelle West, gelungen, eine Tatverdächtige nach mehrfachem Diebstahl mit jeweils hohen Schadenssummen auszuforschen.

Die beiden bekannten Fälle ereigneten sich in den Jahren 2016 und 2017, es hatten hier unautorisierte Bankomatbehebungen von kürzlich in Spitälern Verstorbenen stattgefunden. Beim ersten Fall waren ca. 37.000 Euro, beim zweiten ca. 8.000 Euro behoben worden.

In beiden Fällen gestaltete sich die Arbeit der Kriminalbeamten als sehr schwierig. Der erste Diebstahl wurde erst ein Jahr später zur Anzeige gebracht, wodurch sämtliche Beweismittel, wie etwa Videomaterial, nicht mehr verfügbar waren. Auch beim zweiten Diebstahl gab es nur sehr vage Anhaltspunkte, der Fall wurde von einem aufmerksamen Bankangestellten bemerkt.

Es konnte nun nach komplexen Strukturermittlungen und Observationstätigkeiten eine 56-jährige Frau als Tatverdächtige ermittelt werden. Die Frau war als Reinigungskraft in jenen Spitälern angestellt, wo die Diebstähle der Bankomatkarten der verstorbenen Opfer stattgefunden haben. Die 56-Jährige zeigte sich zu den Taten nicht geständig, sie wurde auf freiem Fusse zur Anzeige gebracht.

 

Quelle: LPD Wien
Artikelbild: Symbolbild (© LumineImages – shutterstock.com)

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