Kanton Bern: Durch Feuerwerk schwer an der Hand verletzt – weitere Einsätze

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Im Rahmen der Feierlichkeiten zum 1. August sind bei der Kantonspolizei Bern aus dem ganzen Kanton rund 80 Meldungen eingegangen.

Diese betrafen insbesondere Verstösse gegen lokale Feuerverbote sowie Ruhestörungen. Ein Mann wurde beim Abbrennen von Feuerwerk schwer an der Hand verletzt und musste ins Spital gebracht werden. Zudem gab es mehrere lokale Kleinbrände.

Im Zusammenhang mit den Feierlichkeiten zum 1. August 2018 gingen bei den regionalen Einsatzzentralen der Kantonspolizei Bern in den vergangenen zwei Tagen rund 80 Meldungen aus dem ganzen Kanton ein. In den meisten Fällen mussten die Einsatzkräfte wegen mutmasslicher Widerhandlungen gegen die lokal und regional geltenden Feuer- und Feuerwerksverbote ausrücken. Aus dem ganzen Kanton gingen diesbezüglich rund 40 Meldungen ein. Zudem erreichten die Einsatzzentrale rund ein Dutzend Anrufe wegen Ruhestörung.

Vielerorts hielten sich mit Blick auf die anhaltende Trockenheit die lokalen Feuerwehren für allfällige Interventionen bereit. Am Dienstag und Mittwoch gingen bei der Kantonspolizei Bern insgesamt gut zehn Meldungen zu lokalen Kleinbränden ein. Diese konnten von den Einsatzkräften rasch gelöscht werden. Aus dem ganzen Kantonsgebiet gingen zudem zahlreiche Anrufe wegen vermeintlicher Brände ein, die sich jedoch als 1.-August-Feuer herausstellten.

Im Zusammenhang mit dem Abbrennen von Pyrotechnika sind nach aktuellem Kenntnisstand der Polizei vier Personen verletzt worden. In Steffisburg etwa wurde ein 18-Jähriger schwer an der Hand verletzt, als ein Feuerwerkskörper beim Anzündvorgang explodierte. Er musste mit einer Ambulanz ins Spital gebracht werden. Drei Personen mussten zudem medizinisch versorgt werden, nachdem in ihrer unmittelbaren Nähe Feuerwerk gezündet worden war.

Bis am Donnerstagmorgen gingen bei der Kantonspolizei Bern zudem rund zehn Meldungen zu Sachbeschädigungen durch Feuerwerk – darunter „gesprengte“ Briefkästen – ein. Die Kantonspolizei Bern hat in den jeweiligen Fällen Ermittlungen aufgenommen.

 

Quelle: Kantonspolizei Bern
Artikelbild: Symbolbild © Kantonspolizei Bern

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