Kanton Graubünden: Rüfenniedergänge – nachts im Tunnel festgesessen

Kanton Graubünden: Rüfenniedergänge - nachts im Tunnel festgesessen
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Am Mittwochabend sind während eines Gewitters im Kanton Graubünden mehrere Rüfen niedergegangen. Verletzt wurde niemand.

Zwischen 17 und 21 Uhr gingen bei der Kantonspolizei Graubünden mehrere Meldungen über Ereignisse im Zusammenhang mit dem Gewitter ein.

Im Val Russein bei Sumvitg blockierte ein Bach mit Geschiebe die Strasse. Rund zwanzig Personen konnten das Tal verlassen, nachdem die Strasse mit einem Pneulader geräumt worden war. Im hinteren Teil des Val Fallers bei Mulegns schwemmte eine Rüfe eine Brücke weg.

Nacht im Tunnel verbracht

Eine dreiköpfige Familie musste die Nacht in ihrem Auto im Tunnel im Val S-charl verbringen, nachdem mehrere Rüfen die Strasse verschüttet hatten. Der Mann und die beiden Frauen wurden am Donnerstagmorgen mit der Helibernina nach Scuol geflogen, wo sie in den Ferien weilen. Ebenfalls mit dem Helikopter ausgeflogen werden musste eine vierköpfige Tourengruppe, die im Silvrettagebiet ins Gewitter geraten war. Die Rega überführte sie nach Klosters. Von einer Rüfe verschüttet wurde auch die Flüelastrasse auf der Nordseite kurz vor der Passhöhe.

 

Quelle: Kantonspolizei Graubünden
Bildquelle: Kantonspolizei Graubünden

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