Baar ZG: G-20-Randalierer (Iraner) verhaftet und in Auslieferungshaft versetzt

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Eine Bürgerin meldet ein verdächtiges Fahrzeug. Die Polizei verhaftet kurz darauf den Halter. Dieser wird in Deutschland gesucht.

Am Montagabend (3. September 2018), kurz nach 19:30 Uhr, meldete eine Bürgerin ein verdächtiges Auto mit deutschem Kontrollschild beim Neugut in Baar. Die ausgerückten Einsatzkräfte überprüften das Fahrzeug und deren Halter.

Die umfangreichen Abklärungen ergaben, dass der Mann in Deutschland mehrfach zur Verhaftung ausgeschrieben ist. Während der Kontrolle vor Ort fuhr der gesuchte Autolenker mit einem Mietfahrzeug vor, um sein Auto abzuschleppen. Er gab an, dass dieses einen Motorenschaden habe. Der 20-jährige Iraner wurde festgenommen.

Die für den Haftbefehl zuständige Staatsanwaltschaft in Hamburg beantragte die Auslieferung des 20-Jährigen. In der Folge wurde der wegen Nötigung und Delikten im Zusammenhang mit den Ausschreitungen anlässlich des G-20 Gipfels am 7. Juli 2017 (Landfriedensbruch, Körperverletzung, etc.) gesuchte Mann auf Anordnung des Bundesamtes für Justiz (BJ) von der Staatsanwaltschaft des Kantons Zug in Auslieferungshaft versetzt. Da er sich der Auslieferung nicht widersetzte, konnte er in einem vereinfachten Verfahren bereits am 10. September 2018 den deutschen Behörden übergeben werden.

 

Quelle: Zuger Polizei
Artikelbild: Symbolbild © Zuger Polizei

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