Frau verliebt sich in Bundespolizisten – Bundespolizei ermittelt „Herzensbrecher“

03.10.2018 |  Von  |  Deutschland, Polizeinews
Frau verliebt sich in Bundespolizisten – Bundespolizei ermittelt „Herzensbrecher“
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„Ich wollte ihn ansprechen, wusste aber nicht, ob ich das überhaupt darf, wenn es um so etwas „Privates“ geht. Und ausserdem war es mir ziemlich unangenehm, genauso wie diese Nachricht, weil ich nicht weiss, ob es angebracht ist.“

Eine 27-Jährige aus dem Landkreis Traunstein war am Montagnachmittag (1. Oktober) „vom Lächeln“ eines Bundespolizisten so angetan, dass sie am nächsten Morgen nach dem Unbekannten suchte.

Was macht Mann/Frau, wenn man sich in jemanden (einen Polizisten/in) verschaut, sich aber nicht traut, ihn oder sie anzusprechen? Die 27-Jährige machte alles richtig. Sie schrieb am nächsten Morgen eine e-Mail an die (Bundes)Polizei. Und dort versucht man dann (meist die Pressestelle) alles menschenmögliche um „die Schmetterlinge irgendwie einzufangen, die sich bereits ausgebreitet haben“.

Der 27-Jährigen hatte es am 1. Oktober gegen 16 Uhr ein Polizeibeamter mit blonden Haaren, blaugrünen Augen und wie sie glaubte, mit einer MP5 in der Hand, angetan. Sie gab weiter an, der Beamte stand, mit Kollegin und Kollegen, am Eingang Bayerstrasse des Münchner Hauptbahnhofes. Sie hätte mit dem Polizisten mehrfach Augenkontakt gehabt und er hätte ihre Blicke lächelnd erwidert. Ihre E-Mail hatte sie an das Polizeipräsidium München geleitet und von der PI 16 ging die Suchanfrage weiter zur Inspektion München. Der die Mail weiterleitende Beamte der PI 16 meinte: „Vielleicht kann der >Herzensbrecher< ja ermittelt werden“. Die e-Mail war morgens eingegangen und am frühen Nachmittag war der >Herzensbrecher< tatsächlich ermittelt. Es handelt sich um einen 23-jährigen Polizeimeister.

Er hatte von der Suchanfrage erfahren und konnte sich an den „Blickkontakt“ erinnern. Unterstützt durch die Pressestelle konnte ein Bild der Frau im sozialen Netz gefunden werden und prompt entfuhr es dem gebürtigen Sachsen – freudig wie uns schien: „Ja, das ist sie!“. Der Angehörige, soviel sei noch verraten, ist hobbymässig ein sogenannter „Käfigkämpfer“, auch Mixed Martial Arts genannt. MMA ist eine Vollkontaktsportart.

Wir sind gespannt, ob es bei den beiden funkt und gar zum „Infight“ kommt. Der als Raumschutzkraft eingesetzte Beamte hatte versprochen mit der 27-Jährigen aus dem Landkreis Traunstein Kontakt aufzunehmen.

 

Quelle: Bundespolizeidirektion München
Bildquelle: Bundespolizeidirektion München

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