Gefährliche Körperverletzung: Afghane (25) von Polizeidiensthund „Arko“ aufgespürt

Gefährliche Körperverletzung: Afghane (25) von Polizeidiensthund
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Beamte des Polizeikommissariats 35 nahmen gestern Abend einen 25-jährigen Afghanen wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung zum Nachteil eines 37-Jährigen vorläufig fest.

Der Kriminaldauerdienst übernahm die Ermittlungen.

Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen kam es zunächst zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen dem 37-jährigen Geschädigten und dem 25-Jährigen, der sich in einer Personengruppe befand.

Im weiteren Verlauf trat der 25-Jährige dem Geschädigten unvermittelt in den Rücken und fügte ihm mutmasslich mit einem Messer eine Schnittverletzung im Rücken zu. Anschliessend flüchtete der Tatverdächtige zusammen mit der Personengruppe in unbekannte Richtung.

Der verletzte 37-Jährige begab sich in einen nahegelegenen Supermarkt und verständigte von dort aus die Polizei.

Im Rahmen der Sofortfahndung mit elf Funkstreifenwagen erlangten die Beamten Hinweise von Zeugen auf den Aufenthaltsort des Tatverdächtigen in einer Wohnung im Liepmannweg.



Als an der Wohnungstür Blutanhaftungen festgestellt wurden, öffneten die Beamten diese gewaltsam. Der Polizeidiensthund „Arko“ konnte den Tatverdächtigen, welcher sich hinter einem Bett unter einer Decke versteckt hatte, aufspüren und stellen.

Der 25-Jährige wurde vorläufig festgenommen. In der Wohnung wurden diverse tatrelevante Beweismittel sichergestellt.

Nach erkennungsdienstlicher Behandlung und Abschluss der polizeilichen Massnahmen wurde der 25-Jährige mangels Haftgründen entlassen.

Der 37-jährige Geschädigte wurde in einem Krankenhaus behandelt und entliess sich anschliessend selbst. Nach Auskunft der behandelnden Ärzte bestand zu keinem Zeitpunkt Lebensgefahr.

Die weiteren Ermittlungen werden vom zuständigen Landeskriminalamt (LKA 151) geführt.

 

Tatzeit: 01.11.2018, 21:50 Uhr
Tatort: Hamburg-Hummelsbüttel, Norbert-Schmidt-Platz
Quelle: Polizei Hamburg
Bildquelle: Polizei Hamburg

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