Ehemann (Russe, 32) tötet Frau (†23, dreifache Mutter) und versenkt sie im Teich
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Der mittlerweile 32-jährige Mann, der sich seit Ende September wegen des Verdachtes des Totschlages in Untersuchungshaft befindet, legte am Montag (10.12.) bei einer erneuten polizeilichen Vernehmung ein Geständnis ab.
„Der Beschuldigte hatte über die Justizvollzugsanstalt mitgeteilt, dass er aussagen wolle“, erläuterte der Leiter der Mordkommission Kriminalhauptkommissar Joachim Poll.
„In der polizeilichen Vernehmung gab er dann zu, seine 23-jährige Frau nach einem Streit am Abend des 8. August 2018 mit Messerstichen im Heekener Stiegenpark getötet und anschliessend im Teich versenkt zu haben. Ursächlich für die Auseinandersetzung seien nach seinen Angaben Streitigkeiten im privaten Bereich gewesen.“
Nach dem Geständnis des Mannes suchten am Dienstag (11.12.) Taucher der Polizei erneut den Teich nach dem Leichnam der 23-Jährigen ab und fanden am Nachmittag einen mit Steinen beschwerten leblosen Körper im Wasser.
„Die Polizisten fanden den Leichnam an dem Ort, der durch den Ehemann in der Vernehmung beschrieben wurde. Ob es sich hierbei um die Leiche der seit Anfang August verschwundenen Frau handelt, muss nun ebenso wie die Frage der Todesursache durch eine Obduktion abschliessend geklärt werden“, erläuterte Oberstaatsanwalt Martin Botzenhardt. Die Ermittlungen dauern an.
Hierzu die Meldung vom 26.09.2018:
23-jährige Frau aus Heek seit Anfang August vermisst – Richter ordnet Untersuchungshaft gegen 31-jährigen Ehemann wegen des Verdachtes des Totschlags an
Seit dem Abend des 8. August 2018 wird eine 23-jährige Frau aus Heek vermisst. Am Sonntagabend (23.9.) erliess ein Richter auf Antrag der Staatsanwaltschaft Haftbefehl gegen den 31-jährigen Ehemann der dreifachen Mutter. Der 31-Jährige ist dringend verdächtig, seine Ehefrau nach einem Streit getötet zu haben. Anschliessend brachte er die drei Kinder bei einer Bekannten unter, diese meldete die 23-Jährige am 11. August als vermisst. Die genauen Umstände der vorgeworfenen Tat sind derzeit nicht bekannt. Bei den Ermittlungen im Umfeld der Familie rückte nun der Ehemann ins Visier der Kriminalbeamten.
„Auf Grund der Gesamtumstände müssen wir derzeit leider davon ausgehen, dass die 23-Jährige nicht mehr lebt“, erläuterte Oberstaatsanwalt Martin Botzenhardt. „Daher ist seit dem Wochenende eine Mordkommission unter der Leitung von Kriminalhauptkommissar Joachim Poll im Einsatz.“
Der 31-jährige russische Staatsbürger bestreitet die Tatvorwürfe. „Neben der Aufklärung des Tatvorwurfs ist ein Hauptziel der Mordkommission die immer noch vermisste Frau zu finden“, erklärte Poll.
Hierzu werden Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, gebeten sich bei der Polizei unter der Telefonnummer +49 (0)251 275-0 zu melden. Insbesondere ist für die Beamten der Mordkommission der Bereich rund um die Bushaltestelle „Donnerberg“ an der Bundesstrasse 70 (Bahnhofstrasse) von Bedeutung. Unter den Zeugen könnten auch Fahrgäste sein, die dort am 09. August gegen 09:40 Uhr in den Bus der Linie S70 in Richtung Münster eingestiegen sind und einen Koffer dabei hatten.
Quelle: Staatsanwaltschaft Münster / Polizei Borken / Polizei Münster
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