11-monatiges Baby von betrunkenen Grosseltern in den Ofen geworfen

01.02.2019 |  Von  |  Gesellschaft, News
11-monatiges Baby von betrunkenen Grosseltern in den Ofen geworfen
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Sie sollten auf ihren Enkel aufpassen. Jetzt muss sich ein russisches Paar wegen Mordes an dem Kleinen verantworten.

In einem Ofen fand das Baby den Tod.

Seine Mutter Viktoria Sagalakov (20) hatte das erst elf Monate alte Baby in die Obhut der Grosseltern gegeben und war nicht vor Ort, als sich die unfassbare Tragödie im Dörfchen Kharoy ereignete.

Wie die „Daily Mail“ unter Berufung auf die örtliche Polizei berichtet, sollen der 47-jährige Mann und seine Frau (42) ihren Enkel im Vollrausch in einen Ofen gesteckt haben. Dort sei der Junge qualvoll verbrannt, heisst es.

Ein nicht näher genanntes Familienmitglied habe die verkohlten Überreste im Ofen des Familienhauses gefunden und die Polizei alarmiert. „Die Grosseltern waren betrunken und töteten das Baby“, erklärt ein Untersuchungsausschuss.

Die genaue Todesursache werde noch forensisch untersucht, aber es sei davon auszugehen, dass das Kind am vergangenen Dienstag aufgrund schwerer Verbrennungen starb. Die Grosseltern wurden verhaftet.

Wegen „vorsätzlichen Mordes an einem hilflosen Minderjährigen“ müssen sie sich nun vor Gericht verantworten.



Mutter teilt emotionales Statement

Nachbarn berichteten, dass der Grossvater „durch Alkohol verrückt geworden“ sei. Dennoch hätten er und die Oma sich des Öfteren um den Enkel gekümmert, ohne dass je etwas passiert sei. „Ich kann es einfach nicht glauben“, zeigt sich eine Verwandte und Nachbarin Natalia Sagatayeva schockiert. „Sie kümmerten sich gut um den Jungen, fütterten ihn. Meine Kinder spielten mit ihm. Wie konnte das passieren?“

Das fragt sich auch die Mutter des toten Babys. Im Netz hinterliess Viktoria Sagalakov eine emotionale Nachricht: „Ruhe in Frieden, mein geliebter Sohn. Meine Schmerzen lassen auch nur eine Minute lang nicht nach.“

„Wie soll ich damit umgehen, dass du nicht bei mir bist? Ich kann dich nicht umarmen. Nur dein Foto ist hier mit deinem freundlichen und zärtlichen Blick. Ich schaue mir dein Bild an und du lächelst mich an. Ich vermisse dich so sehr.“

Bei einer Verurteilung droht den Grosseltern lebenslange Haft.

 

Tatort: Russland
Quelle: tag24.de / allcrime.watch
Artikelbild: Symbolbild © Adrian Ciorba – shutterstock.com

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