Pöbelei in S-Bahn – Bundespolizist verletzt

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Sonntagabend pöbelte ein 20-Jähriger zwei Sicherheitsmitarbeiter in einer S-Bahn an, wehrte sich im weiteren Verlauf gegen seine Festnahme und verletzte dabei einen Bundespolizisten.

Gegen 21:30 Uhr trafen Sicherheitsmitarbeiter der Deutschen Bahn AG den 20-jährigen Deutschen rauchend in einer S-Bahn der Linie S7 an. Der junge Mann weigerte sich das Rauchen einzustellen und pöbelte die Bahnmitarbeiter an, als diese ihn aufforderten, die Bahn beim Halt am Bahnhof Warschauer Straße zu verlassen. Dabei bemerkten die Sicherheitsmitarbeiter ein Messer im Hosenbund des aggressiven 20-Jährigen und brachten ihn zu Boden.

Gegen die anschließende Festnahme durch alarmierte Bundespolizisten wehrte sich der junge Mann und versuchte sich aus den Haltegriffen zu lösen. Bei der Durchsuchung fanden die Beamten neben dem Survival-Messer im Hosenbund auch eine Luftdruckwaffe im Rucksack des 20-Jährigen.

Die Bundespolizei leitete Ermittlungsverfahren aufgrund der Verstöße gegen das Waffengesetz und des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte gegen den alkoholisierten 20-Jährigen ein. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,87 Promille. Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen wies eine Ärztin den 20-Jährigen aus Mariendorf in ein Krankenhaus ein. Er zog sich bei dem Widerstand eine Platzwunde am Kopf zu.

Ein Beamter verletzte sich bei der Widerstandshandlung des 20-Jährigen und musste aufgrund eines Mittelhandknochenbruchs den Dienst abbrechen.

 

Quelle: Bundespolizeidirektion Berlin
Bildquelle: Bundespolizeidirektion Berlin


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