Rauschgiftspürhund vom Hauptzollamt Frankfurt am Main erschnüffelt 630 Gramm verflüssigtes Kokain in Spraydosen

Rauschgiftspürhund vom Hauptzollamt Frankfurt am Main erschnüffelt 630 Gramm verflüssigtes Kokain in Spraydosen

Archivbild: Zollhund

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Am 1. April erschnüffelte ein Rauschgiftspürhund beim Hauptzollamt Frankfurt am Main, 630 Gramm verflüssigtes Kokain in vier Spraydosen.

Bei der Kontrolle des Gepäcks eines Fluges aus Curacao zeigte der neunjährige Labradormischling einen grauen Hartschalenkoffer mit Ziel Brüssel an, dass sich Rauschgift darin befand.

Der Hundeführer kontrollierte diesen Koffer manuell und stellte neben Schuhen und Bekleidung vier Spraydosen fest. Diese sollten laut Beschriftung Deodorant und Rasierschaum enthalten. Aufgrund einer auffälligen Ge-wichtsabweichung führte der Beamte eine Inhaltsprobe der vier Dosen durch. Diese bestätigte schnell den Verdacht der Spürnase: Die Behältnisse enthielten weder Deodorant noch Rasierschaum, sondern vielmehr Flüssigkeiten, auf die ein Kokaintest positiv reagierte. Die durchgeführte Laboranalyse ergab eine Gesamtmenge von 630 Gramm Kokain, welches in Flüssigkeit aufgelöst wurde.


Spraydosen


Der 23-jährige mutmaßliche Drogenschmuggler wurde vorläufig festgenommen. Der Schwarzmarkwert des Rauschgifts beläuft sich auf ca. 26.300,- Euro.

Isabell Gillmann, Pressesprecherin beim Hauptzollamt Frankfurt am Main: „Wieder einmal hat ein Rauschgiftspürhund seine erfolgreiche Spürnase unter Beweis gestellt. Trotz der doppelten Umverpackung (Koffer und Metalldosen) hat er das Rauschgift gefunden.“

Zusatzinformation: Beim Hauptzollamt Frankfurt am Main wurden im Jahr 2018 bei 5.131 Aufgriffen im Post, -Fracht-, und Reiseverkehr insgesamt 7.006 Kilogramm Drogen aus dem Verkehr gezogen. Darunter waren: 4.791 Kilogramm Khat, 139 Kilogramm Kokain, 292 Kilogramm synthetische Drogen (z.B. Amphetamin, Ecstasy) 36 Kilogramm Heroin, 5 Kilogramm Haschisch, 8 Kilo-gramm Marihuana, sowie 1.735 Kilogramm sonstige Rauschgifte (betäubungsmittelhaltige Arzneimittel, Grundstoffe zur Drogenherstellung). 83 Drogenkuriere wurden vorläufig festge-nommen. Darunter waren 13 Personen, die als sog. „Schlucker“ identifiziert wurden, d.h. sie hatten das Rauschgift im Körper transportiert.

Das Hauptzollamt Frankfurt am Main ist zertifizierter Arbeitgeber nach dem audit „berufund-familie“. Wir bieten Ausbildungsplätze an. Näheres unter www.zoll.de – Beruf und Karriere.

 

Quelle: Hauptzollamt Frankfurt am Main
Bildquelle: Hauptzollamt Frankfurt am Main (Archivbild: Zollhund)


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