Heißluftballon mit 10 Gästen abgestürzt – zwei Personen lebensgefährlich verletzt

Am Dienstagabend erhielt die Polizei gegen 21.10 Uhr einen Notruf zu einem Absturz eines Heißluftballons in Marsberg-Bredelar.

Etwa 200 Meter neben der B 7, im Bereich der Gaststätte „Fettküche“, kam es kurz vor der Landung zu dem Unglück.

Aus bislang ungeklärter Ursache kam der Heißluftballon kurz vor dem Boden ins Trudeln und stürzte ab. Nach dem Aufprall überschlug sich der Ballon mehrfach. Durch den Gasbrenner des Ballons wurden mehrere Personen verletzt.

Zwei der Personen erlitten lebensgefährliche Verletzungen. Wie genau es zu dem Unglück gekommen ist, ist Bestandteil der Ermittlungen. Im Ballon waren zehn Gäste im Alter von 22 – 59 Jahren. Vier Männer und sechs Frauen. Der Pilot war 64 Jahre alt. Alle kamen aus dem Landkreis Waldeck-Frankenberg. Ein 52-jähriger Mann und eine 51-jährige Frau wurden lebensgefährlich verletzt. Die Unglücksstelle wurde geräumt. Der Heißluftballon wurde sichergestellt.

Ergänzungen zum Heißluftballon-Unfall

Am Dienstagabend kam es in Marsberg-Bredelar zu einem Unfall mit einem Heißluftballon (wir berichteten).

Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen war eine Reisegruppe gegen 19.00 Uhr in Korbach mit dem Ballon gestartet. Eine Landung im Bereich Marsberg-Bredelar war geplant. Die genauen Umstände des Unfalls und dem Zusammenhang mit der geplanten Landung werden derzeit von der Kriminalpolizei ermittelt. Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung und die Bezirksregierung Münster waren am heutigen Tag bei der Polizei in Brilon. Hier wurde in Olsberg der Ballon in Augenschein genommen und für weitere Untersuchungen zur BFU nach Braunschweig verbracht. Wie lange diese Untersuchungen andauern werden, ist nicht absehbar. Bei dem Unglück wurden alle elf Personen verletzt. Fünf wurden leicht, sechs schwer verletzt. Bei einem 52-jährigen Mann aus Korbach besteht weiterhin Lebensgefahr. Unter den schwer verletzten Personen ist auch der 63-jährige Pilot.

 

Quelle: Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis
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