19-Jähriger greift Bekannten mit Messer an – Hundeführer entdeckt geflüchteten Täter

19-Jähriger greift Bekannten mit Messer an – Hundeführer entdeckt geflüchteten Täter

Symbolbild: Polizeiliche Festnahme mit Diensthund

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Am späten Abend des 10.09.2019 gegen 22.05 Uhr soll es an der Anne-Frank-Straße in Monheim am Rhein zu einer Straftat gekommen sein, die von Staatsanwaltschaft und Polizei derzeit als versuchtes Tötungsdelikt eingestuft wird.

Zur Tatzeit soll ein 19-jähriger Langenfelder unangekündigt vor der Wohnungstür eines Bekannten im 5. Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses erschienen sein. Als der 39-jährige Monheimer auf Klingeln an seiner Tür öffnete, soll er von dem 19-Jährigen sofort mit einem Messer angegriffen und dabei mit mehreren Stichen verletzt worden sein. Hierbei soll der Angreifer mehrmals laut gerufen haben: „Ich bring‘ dich um!“.

Als in der Wohnung des Opfers anwesende Besucher auf das Geschehen aufmerksam wurden, soll der 19-jährige Angreifer von seinem Opfer abgelassen haben. Er flüchtete aus dem Haus und entkam zu Fuß in unbekannte Richtung. Die Zeugen der Tat alarmierten Rettungsdienst und Polizei. Der 39-Jährige wurde mit notärztlicher Erstversorgung in eine Düsseldorfer Klinik gebracht, wo er zur stationären ärztlichen Behandlung verblieb. Nach aktueller Mitteilung der Ärzte sind die erlittenen Verletzungen, entgegen erster Einschätzung, nicht lebensgefährdend.

Sofort nach Bekanntwerden der Tat wurden polizeiliche Fahndungsmaßnahmen nach dem schnell identifizierten Gewalttäter eingeleitet. An der Suche nahmen Polizeikräfte aus dem Kreis Mettmann und auch zahlreiche Unterstützungskräfte aus benachbarten Behörden teil. Die intensive Fahndung führte aber erst am Morgen des 11.09.2019 gegen 03.00 Uhr zum Antreffen des Beschuldigten.

Ein in der Fahndung eingesetzter Hundeführer der Polizei entdeckte den Gesuchten in Langenfeld, wo dieser als Fußgänger auf der Volksgartenstraße unterwegs war. Nach nur kurzer Flucht durch den Volksgarten konnte der 19-Jährige im Bereich der Karlstraße, unter angedrohtem Einsatz des Polizeihundes, gestellt und festgenommen werden. Hierbei erlitt der flüchtende Mann leichte Biss-Verletzungen.

Die weiteren Ermittlungen hat eine sofort eingerichtete Mordkommission aufgenommen, die unter Leitung von Ermittlern des Polizeipräsidiums Wuppertal steht und von Kriminalisten der Kreispolizeibehörde Mettmann verstärkt wird.

 

Quelle: Staatsanwaltschaft Düsseldorf und Kreispolizeibehörde Mettmann
Bildquelle: Polizei Mettmann


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