Deutscher Bergsteiger setzt Notruf ab – weiterer Bergrettungseinsatz

Deutscher Bergsteiger setzt Notruf ab – weiterer Bergrettungseinsatz
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In der Nacht auf den 10.09.19 übernachtete ein 46-jähriger deutscher Bergsteiger alleine im Winterraum auf einer Schutzhütte in Sportgastein (Niedersachsenhaus – Gemeinde Bad Gastein).

Am Morgen des 10.09.19 wollte er bei schönem Wetter, jedoch bei den in dieser Höhe tief winterlichen Verhältnissen (über 30 cm Schnee) über den Grat auf das Schareck (3123 m) aufsteigen. Um 10.02 Uhr, bereits nach 200 HM und 2 h Gehzeit, sah er notgedrungen die aussichtlose Lage ein und setze einen Notruf ab.

Aufgrund des starken Windes war eine Hubschrauberbergung nicht möglich und so mussten die alarmierten Bergretter aus Bad Gastein vom Polizeihubschrauber auf das Niedersachsenhaus geflogen werden, um dann zu Fuß zum Opfer weiter aufzusteigen. Der unverletzte Bergsteiger wurde dann von der Bergrettung gegen 13.30 Uhr zum Niedersachsenhaus gebracht, von wo er selbst den Abstieg ins Tal fortsetzten konnte.

Um 15.52 Uhr wurde die Polizei per Notruf von zwei Bergsteigerinnen telefonisch verständigt, dass sie sich in Bad Gastein im Bereich vom Lemmerersteig auf dem Graukogel in unwegsamen Gelände verstiegen und die Orientierung verloren haben. Der neuerlich alarmierte Polizeihubschrauber konnten die unverletzten Frauen gegen 17:20 Uhr lokalisieren, an Bord aufnehmen und ins Tal fliegen.

 

Quelle: LPD Salzburg
Titelbild: Symbolbild © radar60 – shutterstock.com


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