Stadtpolizei Chur verzeichnet Rekord bei Einsätzen 2019 – Korpsrapport

Mit 4’080 polizeilichen Interventionen zählt die Stadtpolizei Chur so viele Einsätze wie noch nie. Darin sind auch 490 Dienst- und Hilfeleistungen für die Bevölkerung enthalten.

Am traditionellen Korpsrapport dankte Kommandant Ueli Caluori seinen Mitarbeitenden für ihre hohe Einsatzbereitschaft und ihr kompetentes Handeln.

Das Sicherheitsbedürfnis der Bevölkerung sei aufgrund der Ereignisse mit Anschlägen auch in Europa nach wie vor hoch. Für die Polizei heisse das, weiterhin wachsam zu sein und mit einer verstärkten sichtbaren Polizeipräsenz präventiv wirken wie auch repressiv zeitnah intervenieren zu können. Die Stadt Chur könne aufgrund der in den letzten Jahren professionalisierten Stadtpolizei, zusammen mit einer intensiven und gut funktionierenden Zusammenarbeit mit den Partner-Organisationen, auf eine sehr gute polizeiliche Versorgung zählen.

In diesem Zusammenhang dankte Kommandant Ueli Caluori im Beisein von Gästen, darunter Standespräsident Alessandro della Vedova und Gemeinderatspräsident Marco Tscholl, den städtischen Behörden und vor allem Stadtpräsident Urs Marti für die wichtige Unterstützung und den entsprechend wichtigen Stellenwert der Stadtpolizei.

Bei den vielen, vor allem grösseren Anlässen, würden auch die Sicherheitskonzepte laufend mit den Veranstaltern überprüft und wo erforderlich, Verbesserungen vorgenommen bzw. angeordnet. Trotzdem erinnert Ueli Caluori daran, dass trotz allen Anstrengungen in den Bereichen Aus- und Weiterbildung, Ausrüstung und Einsatzmittel, das bekannte Restrisiko bestehen bleibe. Aber die Churer Bevölkerung solle wissen, dass alles unternommen werden, dieses Restrisiko so tief wie möglich zu halten.

Dank an die Mitarbeitenden

Kommandant Ueli Caluori dankte am Jahresrapport seinen Polizistinnen und Polizisten sowie allen zivilen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren hohen Einsatzwillen, welcher für die Erfüllung des Polizeiauftrages eminent wichtig sei. „Sie verdienen für Ihre erbrachte Leistung ein grosses Lob und auch Wertschätzung“. Besonders freute es Caluori, dass auch dieses Jahr niemand bei den über 4’000 Einsätzen verletzt wurde. Stadtpräsident Urs Marti unterstrich in seiner Ansprache die Bedeutung einer bestens aufgestellten Stadtpolizei mit einem motivierten, professionellen Kader und Mannschaft.

Jahresrückblick

In einem interessanten Jahresrückblick kam Ueli Caluori auf verschiedene Ereignisse zu sprechen, welche die Stadtpolizei im vergangenen Jahr 2019 beschäftigt hatten. Neben einigen tragischen Ereignissen gab es auch immer wieder Momente, in welchen die Stadtpolizei der Bevölkerung oft helfen konnte.


Die Beförderten umrahmt von Stadtpräsident Urs Marti, Ueli Caluori, Polizeikommandant und Roland Hemmi, Polizeikommandant-Stellvertreter und dem Korpsfähnrich Martin Rageth.

Die Beförderten umrahmt von Stadtpräsident Urs Marti, Ueli Caluori, Polizeikommandant und Roland Hemmi, Polizeikommandant-Stellvertreter und dem Korpsfähnrich Martin Rageth.


Beförderungen

Vor dem traditionellen Korpsrapport nahm der Kommandant sieben Beförderungen

vor. „Beförderungen sind immer auch mit Bestätigung, Freude, Stolz und neuen Perspektiven, aber auch mit Dank und Vertrauen verbunden“, so Caluori an der Beförderungsfeier im Gemeinderatssaal mit Gästen und den Angehörigen.

Befördert wurden die Polizisten/innen Janina Baumgartner, Ivan Bossi, Timmy Huber, Ramon Meier, Aron Simic und Deborah Zinsli zu Gefreiten und Miodrag Novakovic zum Wachtmeister mit besonderen Aufgaben.

Titelbild: (v.l.): Polizeikommandant Ueli Caluori während seinen Ausführungen

 

Quelle: Stadtpolizei Chur
Bildquelle: Stadtpolizei Chur

Was ist los im Kanton Graubünden?

Melden Sie sich hier bei der Facebook-Kantonsgruppe an!


Ihr Kommentar zu:

Stadtpolizei Chur verzeichnet Rekord bei Einsätzen 2019 – Korpsrapport

Für die Kommentare gilt die Netiquette! Erwünscht sind weder diskriminierende bzw. beleidigende Kommentare noch solche, die zur Platzierung von Werbelinks dienen. Die Agentur belmedia GmbH behält sich vor, Kommentare ggf. nicht zu veröffentlichen.