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Schwarzfahrer mit Drogen im Gepäck

Kempten/Kaufbeuren. Die Bundespolizei hat in der Nacht auf Samstag (18. Januar) über ein halbes Kilogramm Rauschgift beschlagnahmt.

Ein Reisender war mit den Drogen und ohne Fahrschein im Zug nach Kempten unterwegs.


Kemptener Bundespolizei findet über ein halbes Kilogramm Marihuana im Rucksack eines mutmaßlichen Schwarzfahrers


Der Zugbegleiter eines Regionalexpresses informierte die Kemptener Bundespolizei, nachdem er bei der Fahrscheinkontrolle zwischen Ulm und Kempten einen Reisenden ohne Ticket und Ausweis angetroffen hatte. Da der mutmaßliche Schwarzfahrer keinerlei Dokumente bei sich hatte, musste die Bundespolizeistreife den senegalesischen Staatsangehörigen zur Personalienfeststellung in die Diensträume am Bahnhof mitnehmen. Bereits auf dem Weg zur Dienststelle nahmen die Beamten einen leichten Marihuanageruch wahr. Bei der Durchsuchung fanden die Bundespolizisten dann tatsächlich fast 550 Gramm Marihuana, angeblich zum Eigenkonsum gedacht, im Rucksack des 43-Jährigen auf.

Die Beamten konnten die Identität des Beschuldigten letztlich durch den Abgleich seiner Fingerabdrücke feststellen und ihn zuständigkeitshalber an die Bayerische Landespolizei übergeben. Die Beamten der Polizeiinspektion Kempten durchsuchten anschließend die Wohnung des in Kaufbeuren wohnhaften Beschuldigten. Dort fanden die Polizisten weitere Betäubungsmittel auf. Die Kriminalpolizei Kempten hat inzwischen die weiteren Ermittlungen übernommen. Der Senegalese muss sich nun wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie Erschleichen von Leistungen verantworten.

 

Quelle: Bundespolizeiinspektion Kempten
Bilderquelle: Bundespolizeiinspektion Kempten

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