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Bei Holzverkauf betrogen – bei Grenzkontrolle verhaftet – Bundespolizei bringt Ungar hinter Gitter

Füssen. Am Mittwochnachmittag (22. Januar) hat die Bundespolizei einen mit internationalem Haftbefehl gesuchten Betrüger in Auslieferungshaft gebracht.

Am Vortag hatte der Fahndungscomputer bei der Einreisekontrolle des Mannes am Grenztunnel Füssen Alarm geschlagen.

Kemptener Bundespolizisten kontrollierten am Dienstagnachmittag (21. Januar) die Insassen eines in Ungarn zugelassenen Fahrzeugs an der BAB 7. Der ungarische Ausweis eines Mitfahrers war bereits seit Mai 2019 abgelaufen. Bei der Fahndungsüberprüfung stellten die Beamten außerdem fest, dass der 30-Jährige durch die ungarischen Justizbehörden mit einem internationalen Haftbefehl zum Zwecke der Auslieferung gesucht wurde.

Der Ungar war bereits verurteilt worden, nachdem er im ersten Halbjahr 2017 mit einem Komplizen in vier Fällen beim Holzverkauf betrogen und so die Geschädigten um schätzungsweise 2.500 Euro gebracht hatte. Durch den Einsatz einer manipulierten Waage hatten die Käufer viel weniger Brennholz erhalten, als sie bezahlt hatten. Im Haus eines ihrer Opfer entwendeten die Täter zudem Bargeld von über 1.000 Euro und richteten einen Schaden von rund 3.000 Euro an.

Die Bundespolizisten lieferten den Straftäter am Mittwochnachmittag nach der Richtervorführung in die Justizvollzugsanstalt Kempten ein.

 

Quelle: Bundespolizeiinspektion Kempten
Bildquelle: Bundespolizeiinspektion Kempten

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