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Jugendliche legen gefährliche Hindernisse auf Gleise – Beinahe-Kollision

Warnemünde. Zu einem Beinahezusammenstoß mit einem 2 Kilogramm schweren Stein, einem Blechkasten mit den Maßen 15 cm x 30 cm x 20 cm, einem Ast und der S-Bahn wäre es am heutigen Tag in den Mittagsstunden auf der S-Bahnstrecke Rostock – Warnemünde gekommen, wenn der Zugführer nicht in letzter Sekunde eine Gefahrenbremsung eingeleitet hätte.

Die Hindernisse lagen in Höhe der Aral Tankstelle Warnemünde, kurz vor dem Haltepunkt Warnemünde Werft in den Gleisen.

Nachdem der Zugführer bereits über Schottersteine gefahren war, sah er die Hindernisse auf den Gleisen liegen. Durch die sofort eingeleitete Gefahrenbremsung konnte eine Kollision verhindert werden. Es wurde keine Person in der S-Bahn verletzt und es entstand kein Sachschaden. Die S-Bahn verspätete sich um 4 Minuten.

Durch die Landespolizei konnten drei Personen, die sich in unmittelbarer Tatortnähe aufhielten, ausfindig gemacht werden. Bei den Tatverdächtigen handelt es sich um zwei 13-jährige Jungen und ein 19-jähriges Mädchen. Die Personen wurden den Beamten der Bundespolizeiinspektion Rostock übergeben, wo sie schließlich – nach eingehender Belehrung – von ihren Erziehungsberechtigten abgeholt wurden. Bezugnehmend auf die Pressemitteilung der Landespolizei Rostock stehen die drei Personen auch im Verdacht Brandstiftung und erhebliche Sachbeschädigungen im Stadtgebiet von Rostock in der letzten Nacht begangen zu haben. Weitere Ermittlungen durch die Bundes- und Landespolizei dauern an.

 

Quelle: Bundespolizeiinspektion Rostock
Titelbild: Symbolbild / DS_93 / shutterstock.com

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1 Kommentar


  1. Thomas Küchenmeister

    Eine 19 Jährige ist strafmündig. Zu dem gefährlichen Eingriff in den Schienenverkehr und vermutlich weiteren Straftaten kommt auch noch Kindesentziehung hinzu , denn die 13 Jährigen hätten zu dieser Uhrzeit zu Hause sein müssen. Außerdem besteht im Falle der übrigen Straftaten Verdunklungsgefahr , da sie ja auf das Aussageverhalten der beiden Kinder Einfluss nehmen kann. Die 19-Jährige gehört in Untersuchungshaft.

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