Schleusungsverdacht – Österreichischer Taxifahrer gibt sich völlig ahnungslos

Rosenheim / A93. Die Rosenheimer Bundespolizei beschuldigt einen Taxifahrer, zwei Syrer eingeschleust zu haben. Der österreichische Fahrer ist Mittwochnachmittag (29. Januar) bei Grenzkontrollen auf der Inntalautobahn nahe Kiefersfelden gestoppt worden.

Seine zwei Fahrgäste konnten sich nicht mit den Papieren ausweisen, die für den von ihnen beabsichtigten Aufenthalt in Deutschland erforderlich gewesen wären.

Eigenen Angaben zufolge handelt es sich bei den beiden Migranten um syrische Staatsangehörige. Sie wurden jeweils wegen des illegalen Einreiseversuchs angezeigt. Wie sich herausstellte, hatte der eine in Deutschland bereits einen Asylantrag gestellt. Dieser war jedoch abgelehnt worden. Der Syrer wurde der zuständigen Ausländerbehörde in Berlin zugeleitet. Diese wird über den weiteren Verbleib im Land zu entscheiden haben. Sein Landsmann war nach Erkenntnissen der Bundespolizei in der Vergangenheit in Österreich registriert worden. Er wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen zurückgewiesen und der österreichischen Polizei überstellt.

Der vorläufig festgenommene Taxifahrer gab sich in der Bundespolizeidienststelle in Rosenheim völlig ahnungslos. Die Fahrt mit seinen beiden Insassen sollte vom Bezirk Kufstein in den Landkreis Rosenheim führen. Der Tiroler räumte ein, sich bei Fahrtantritt keine Gedanken über mögliche Grenzkontrollen gemacht zu haben. Nachdem er wegen Einschleusens von Ausländern angezeigt worden war, konnte er mit seinem Taxi die Rückfahrt antreten.

 

Quelle: Bundespolizeiinspektion Rosenheim
Bildquelle: Bundespolizeiinspektion Rosenheim


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