Hunderte Freiwillige suchen die vermisste Lia (10)
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Die Suche nach dem vermissten Mädchen aus Menden geht weiter. Die Anteilnahme ist groß.
Feuerwehr warnt die Helfer: Bringt euch nicht in Gefahr.
- Zehnjähriges Mädchen ist am Samstagnachmittag aus der Wohnung in der Nähe vom Battenfelds Wiese in Menden verschwunden.
- Polizei und Feuerwehr suchen seit Samstag an der Hönne unter Hochdruck nach dem Mädchen.
- Viele freiwillige Helfer beteiligen sich an der Suchaktion.
Die Feuerwehr warnt : „Bitte bringt Euch bei der Suche nicht in Gefahr! Haltet Euch von den Ufern der Hönne und den Schienenbereichen der DB fern!“
Feuerwehr und Polizei suchen seit Samstagnachmittag an der Hönne in Menden unter Hochdruck nach einem vermissten zehnjährigen Mädchen. Bis zum Sonntagmittag konnte das Kind jedoch nicht gefunden werden. Am Sonntag soll die Suche intensiviert werden, teilte die Polizei am Morgen mit. Auch ein Polizeihubschrauber ist am Morgen wieder im Einsatz. Die Feuerwehr warnt freiwillige Helfer, sich nicht in Gefahr zu bringen.
Die Feuerwehr ist um 9 Uhr erneut per Sirene alarmiert worden. Polizeikräfte aus anderen Städten werden sich an der Suche beteiligen. Das Mädchen ist am Samstagnachmittag gegen 16 Uhr unbemerkt aus der Wohnung in der Nähe von Battenfelds Wiese verschwunden. Ganz Menden hofft auf ein glückliches Ende.
Die Polizei hält es gegen Mittag allerdings für „immer wahrscheinlicher, dass das Mädchen ins Wasser gefallen ist“. Das schreibt sie via Twitter. „Wir suchen aktuell Ufer, Wehranlagen und Brückenbauten ab“, heißt es in dem Eintrag gegen 11.30 Uhr. Der Hubschrauber habe nichts festgestellt. Rettungshunde hätten erneut Richtung Hönne angezeigt. Dort verliere sich die Spur.
Hoffnung, dass das Mädchen noch in einem Hauseingang gefunden wird
„Die Anteilnahme ist sehr hoch, das ist schon beachtlich“, sagte Polizeisprecher Marcel Dilling. Bis in die Nacht hinein hatten „enorm viele Freiwillige“ mit Hunden und Taschenlampen nach dem Mädchen gesucht. Freiwillige Helfer können sich am Sonntag im Bereich Battenfelds Wiese sammeln und werden von dort aus durch Polizeikräfte koordiniert. „Es besteht ein Funken Hoffnung, dass das Mädchen noch in einem Hauseingang gefunden wird“, sagt Dilling.
Nach wie vor gilt die Warnung, insbesondere im Bereich der Hönne größte Vorsicht walten zu lassen. Auch am Sonntag sucht die Polizei weiterhin mit Mantrailer-Hunden. Dilling: „Sie hatten am Samstag eine Fährte vom Wohnhaus des Mädchen bis zur Hönne aufgenommen. Dort haben sie sie verloren.“
Große Betroffenheit spürbar
Die Polizei schickte die hunderte freiwilligen Helfer in zwei Richtungen los. „Wir glauben, dass sich das Mädchen noch in einem Hausflur oder Hauseingang befinden könnte. Man muss immer vom Guten ausgehen“, wandte sich die Polizei an die Unterstützer. Das Mädchen verstecke sich gerne – auch bedingt durch die Krankheit. Jede Nische, jede noch so kleine Öffnung, in die eine 10-Jährige passen könnte, komme daher als Versteck in Betracht.
Quelle: wp.de
Bildquelle: Polizei