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Bewohner einer Flüchtlingsunterkunft nach Messerangriff festgenommen

Stelle. Ein 23-jähriger Bewohner einer Flüchtlingsunterkunft ist am Donnerstag (05.03.2020) vorläufig festgenommen worden.

Der sudanesische Staatsangehörige hatte gegen 09.40 Uhr Mitarbeiter und Bewohner aus einem Fenster heraus lauthals beschimpft.

Als ein Sicherheitsdienstmitarbeiter und ein weiterer Mitarbeiter der Unterkunft den Mann in der Küche aufsuchten, um beruhigend auf ihn einzureden, ergriff der 23-Jährige unvermittelt ein Messer und fügte dem 36-jährigen Sicherheitsdienstmitarbeiter damit eine Stichverletzung zu. Daraufhin wurde der Mann von weiteren Angestellten überwältigt und entwaffnet.

Als die zwischenzeitlich alarmierte Polizei eintraf, versuchte der 23-Jährige, der bereits mehrfach polizeilich in Erscheinung getreten war, sich mit massiver Gegenwehr der Festnahme zu widersetzen. Er wurde fixiert und in Gewahrsam genommen. Der 36-jährige Mitarbeiter wurde zur Behandlung der Stichverletzung in ein Krankenhaus gebracht. Lebensgefahr besteht nicht.

Gegen den Sudanesen wurde ein Strafverfahren wegen versuchten Totschlags eingeleitet. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Lüneburg wird der Mann noch heute einem Haftrichter vorgeführt.

 

Quelle: Polizeiinspektion Harburg
Titelbild: Symbolbild © Vectomart – shutterstock.com

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