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Urdorf ZH: Auslaufende Flüssigkeit führt zu Verkehrsbehinderungen

Bei einem Verkehrsunfall sind am Montagvormittag (9.3.2020) in Urdorf zwei Flüssigkeitsbehälter leckgeschlagen. Dabei ist Frostschutzmittel ausgetreten.

Verletzt hat sich beim Unfall niemand. Für Mensch und Umwelt hat zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr bestanden.

Gegen 9:40 Uhr lenkte ein 40-jähriger Mann einen Personenwagen mit Anhänger auf der Bernstrasse Richtung Bergdietikon. In einer Kurve verlor der Lenker die Kontrolle über das Fahrzeuggespann. Dabei kippte der Anhänger und die beiden auf der Ladebrücke transportierten Flüssigkeitsgrossgebinde schlugen leck. Dadurch flossen rund hundert Liter der später als Frostschutzmittel identifizierten Flüssigkeit aus. Der Fahrer blieb beim Vorfall unverletzt.

Die ausgerückte Feuerwehr Urdorf und die Berufsfeuerwehr Süd von Schutz & Rettung stoppten umgehend das Ausfliessen der unbekannten Flüssigkeit sowie das Abfliessen in die Umwelt. Die Spezialisten von Schutz & Rettung konnten die Flüssigkeit als ungefährliches Frostschutzmittel identifizieren. Die weiteren Abklärungen zusammen mit dem Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft (AWEL) zeigten, dass für die Bevölkerung und die Natur zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr bestanden hat.

Zur Reinigung der Unfallstelle sowie der örtlichen Kanalisation standen der Nationalstrassenunterhaltsdienst, der Unterhaltsdienst vom Tiefbauamt des Kantons Zürich sowie ein Saugwagen im Einsatz.

Die Unfallursache wird durch die Kantonspolizei Zürich abgeklärt und an die Untersuchungsbehörde rapportiert.

Aufgrund des Unfalls musste die Bernstrasse sowie die Autobahnausfahrt Urdorf Nord, Fahrbahn Luzern, durch die Feuerwehr gesperrt werden. Der Verkehr wurde während rund zwei Stunden umgeleitet.

 

Quelle: Kantonspolizei Zürich
Bildquelle: Kantonspolizei Zürich

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