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Bundespolizei entdeckt afghanische Flüchtlinge auf Lkw-Ladefläche

Ruhstorf. Die verstärkten Lkw-Kontrollen der Bundespolizei Passau zeigen Wirkung.

Am Dienstag (10. März) haben die Beamten in der Kontrollstelle Rottal-Ost auf der Ladefläche eines Lastwagens drei afghanische Staatsangehörige entdeckt und dadurch eine Schleusung unter lebensgefährdenden Bedingungen gestoppt.

Unterstützungskräfte aus Deggendorf kontrollierten den Lastwagen mit türkischem Kennzeichen gegen 19.45 Uhr in der Grenzkontrollstelle. Bei der Durchsuchung öffneten sie den verplombten Auflieger und stellten dabei drei Personen versteckt zwischen geladenen Lebensmittelkonserven fest.

Die zwischen 22 und 28 Jahre alten Afghanen waren nach eigenen Aussagen mehrere Tage ungesichert auf der Ladefläche unterwegs, gesundheitlich aber in einem stabilen Zustand. Der 51-jährige Fahrer wies sich mit einem türkischen Reisepass samt deutschem Visum aus, die Geschleusten waren nicht im Besitz von Ausweisdokumenten.

Ersten Ermittlungen zufolge sind die Männer in Serbien auf den Lastwagen gestiegen, ihre Notdurft verrichteten sie während der Fahrt in größere Kanister auf der Ladefläche. Der Fahrzeuglenker beteuerte, von den Personen auf seinem Lkw nichts gewusst zu haben, er wird jedoch wegen Einschleusen von Ausländern unter lebensgefährdender und unmenschlicher Behandlung angezeigt. Die drei Geschleusten wurden von den Bundespolizisten nach Österreich zurückgewiesen und wegen versuchter unerlaubter Einreise angezeigt. Die weiteren Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat übernimmt der Ermittlungsdienst der Bundespolizei Passau.

 

Quelle: Bundespolizeidirektion München
Bildquelle: Bundespolizeidirektion München

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