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Drastische Maßnahmen gegen Covid-19 – Bund und Länder beschließen „Shutdown“

Bund und Länder gehen gemeinsam gegen eine weitere Ausbreitung des Cornavirus vor. Sie haben Leitlinien zur weiteren Beschränkung von sozialen Kontakten im öffentlichen Bereich vereinbart.

So sollen Einzelhandel-Verkaufsstellen, Theater, Museen und Sporteinrichtungen vorerst geschlossen werden. Der Lebensmittelhandel, Apotheken und Tankstellen werden nicht eingeschränkt.

Die Bundesregierung und die Regierungschefinnen und -chefs der Bundesländer haben angesichts der Corona-Epidemie in Deutschland eine Vereinbarung getroffen. Sie beschlossen am Montag Leitlinien zum einheitlichen Vorgehen zur weiteren Beschränkung von sozialen Kontakten im öffentlichen Bereich. “Wir brauchen einschneidende Maßnahmen, um das Infektionsgeschehen zu verlangsamen”, erklärte Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Was bleibt geöffnet?

Ausdrücklich nicht geschlossen wird der Einzelhandel für Lebensmittel. Auch Apotheken, Drogerien, Tankstellen, Banken, Lieferdienste, Poststellen und weitere Einrichtungen sollen geöffnet bleiben. Dies erfolgt unter Auflagen zur Hygiene, außerdem soll der Zutritt gesteuert und Warteschlangen vermieden werden.

Dienstleister und Handwerker können ihrer Tätigkeit weiterhin nachgehen. Alle Einrichtungen des Gesundheitswesen bleiben unter Beachtung der gestiegenen hygienischen Anforderungen geöffnet.

Was ist zu schließen?

Für den Publikumsverkehr zu schließen sind nach der Vereinbarung von Bund und Ländern Bars, Clubs, Diskotheken, Kneipen und ähnliche Einrichtungen. Darüber hinaus sollen Theater, Opern, Konzerthäuser, Museen, Messen, Ausstellungen, Kinos, Freizeit- und Tierparks sowie Anbieter von Freizeitaktivitäten (drinnen und draußen) den Betrieb einstellen. Auch Sporteinrichtungen, Fitnessstudios, Schwimm- und Spaßbäder, Spielplätze und sonstige Einzelhandel-Verkaufsstellen sind betroffen.

Welche sonstigen Beschränkungen gelten?

Restaurants sollen spätestens um 18 Uhr geschlossen werden. Es gelten Auflagen, um das Risiko einer Verbreitung des Coronavirus zu minimieren, etwa durch Abstandsregelung für die Tische oder eine Reglementierung der Besucherzahl. Übernachtungsangebote dürfen nicht mehr zu touristischen Zwecken verwendet werden. Besuche unter anderem in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen sollen beschänkt werden.

 

Quelle: bundesregierung.de
Titelbild: canadastock – shutterstock.com

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4 Kommentare


  1. Ich finde es richtig ,das so gehandelt wird. Bloß verstehe ich nicht ,das Garzencenter aufbleiben ..Ich arbeite in einem und wir haben meistens über 600 zahlende Kunden dann kommt ja noch meistens jemand so mit also wird die Kundenanzahl erhöht.Da hält sich keiner dran das man den Kontakt zur Zeit meiden sollte.Ich sehe es echt nicht für wichtig das man in unsere Situation unbedingt Blumen kaufen muss .Ich denke mal das sehen einige die In Betrieben arbeiten die geöffnet bleiben müssen

  2. Sehr geehrte damen Herren,
    Ich finde die Entscheidung durchaus sinnvoll, jedoch bemerke ich seit gestern vermehrt dass sich viele trotz allem öffentlich versammeln, spricht man diese Personen an und das auch noch sehr freundlich, wird man bedroht oder verspottet, was wird als Kontrollen durchgeführt? Das ist das was mich interessieren würde, denn wenn man als vernünftiger Bürger Leute darauf anspricht wird man wie gesagt verspottet oder beleidigt und bedroht bei uns sammelt sich tagsüber sehr viel auf öffentlichen Plätzen aber ihre Arbeit schätze ich sehr und bedanke mich auch dafür.
    Mit freundlichen Grüßen
    Iris Klemm

  3. Es ist unmöglich was hier verboten wird ich lasse mir keine Verbote geben von keinem auch nicht vom Staat

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