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Vorerst keine allgemeine Ausgangssperre – verschärftes Kontaktverbot

Der Bundesrat verzichtet vorerst auf eine allgemeine Ausgangssperre. Er hat aber die Kontaktregeln verschärft, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen: Gruppen über fünf Personen drohen Bussen. Die Arbeitgeber im Baugewerbe und in der Industrie werden zudem dazu verpflichtet, die Empfehlungen des Bundes zur Hygiene und zum Abstandhalten einzuhalten.

Betriebe, die dagegen verstossen, sollen geschlossen werden.



Die Wirtschaft erhält mehr Geld: Mit 32 Milliarden Franken beschliesst der Bundesrat wohl das grösste Konjunkturpaket der Schweizer Geschichte. Insgesamt stehen über 40 Milliarden Franken zur Verfügung.

Für 20 Milliarden Franken gibt es ein Garantieprogramm: Dabei geht es darum, dass Firmen nicht in Finanznöte kommen und Löhne und Mieten weiterhin bezahlen können. Betroffene Unternehmen sollen unkompliziert und rasch Kreditbeträge bis zu 10% des Umsatzes oder max. 20 Mio. CHF erhalten.

Unternehmen, die von der Krise betroffen sind, kann ein vorübergehender, zinsloser Zahlungsaufschub für die Beiträge an die Sozialversicherungen (AHV/IV/EO/ALV) gewährt werden.

Zudem erfolgt eine Erweiterung der Kurzarbeit: Auch Angestellte, die befristete Verträge haben, oder Stundenlöhner sollen neu davon profitieren. Mithilfe der Kurzarbeit kann ein Betrieb die Arbeit vorübergehend reduzieren oder ganz einstellen. Der Bund übernimmt dann einen Teil des Lohnes.

Selbstständige, wie Coiffeure oder Ladenbesitzer, die jetzt vorübergehend schliessen mussten, sollen über die Erwerbsersatzordnung Geld erhalten. Aber auch Eltern, die wegen der Schulschliessung ihre Kinder betreuen müssen und darum nicht arbeiten können, sollen profitieren. Die Entschädigungen werden in Anlehnung an die Erwerbsersatzordnung geregelt und als Taggeld ausgerichtet. Dieses entspricht 80 Prozent des Einkommens und beträgt höchstens 196 Franken pro Tag.

380 Millionen gibt es für die Kultur und Sport: Auf die Kultur entfallen 280 Millionen Franken, auf den Sport 100 Millionen

Die Finanzdelegation der Eidgenössischen Räte (FinDel) wird anfangs nächster Woche darüber befinden.

Der Bundesrat hat ausserdem beschlossen, den Kantonen ein Kontingent von maximal 850’000 Zivilschutzleistenden zur Verfügung zu stellen, etwa für den Aufbau und Betrieb von Empfangsstellen bei Spitälern oder Hotlines für die Bevölkerung.

 

Übernommen von blick.ch bearbeitet von belmedia Redaktion
Artikelbild: Symbolbild © canadastock – shutterstock.com

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8 Kommentare


  1. Das wird doch gar nicht kontrolliert, Alchenflüh Jurastrasse 9 betreut täglich eine ü65-jährige ihr Enkelkind von ca. 2 Jahren.

    • Ich finde denunziantentum widerlich.
      Gemäss Bundesverfassung sind alle menschen vor dem Gesetz gleich zu behandeln. Dies wurde nie aufgehoben und wird es auch nicht.

  2. Doris christen-lerch

    Wen sich die leute an die jetztigen regeln hallten brauchts keine aussgangssperre allso liebe schweizerinnen und schweizer bleib möglichst zu hause nur soh kriegen wier den coronavirus in den griff

  3. verschärftes Kontaktverbot, das ich nicht lache, denkt eigentlich einer mal an uns leute im detailhandel??? jeden tag arbeiten wir in 100 von einkaufswütenden leuten, füllen Regale auf welche in 5 min wieder leer sind, tröpfchensystem, genau, was bringt das wenn trotzdem max 300 leute in einem grossen supermarkt wie unserer alle um die gleichen gestelle sich aufhalten und ihre einkaufswagen füllen als gäbe es morgen nichts mehr und von abstand keine rede, fühl mich echt verarscht, das eigene leben aufs spiel zu setzen für die welche denken sie müssten verhungern und dabei vergessen das sie sich mittendrin in 100 von menschen aufhalten und jeder könnte das virus haben, hört endlich auf solche hamsterkäufe zu machen, ihr gefährted uns und euch auch, einfach nur traurig

    • Ich verstehe, dass Verkaufspersonal. Habe selbst die Hamsterkäufe mit erlebt. Wenn dann nichts mehr da ist werden sie richtig angepöbelt. Darum tun sie mir leid. Nun bin ich auf die Hilfe von meinen Nachbarn und meiner Freundin angewiesen. Halte mich daran nicht raus zu gehen

  4. Sehr positive finde ich, das es keine allgemeine Ausgangssperre gibt. Ebenfalls ist es gut, dass Personen Ansammlungen Verboten wurden und gebüsst werden, wenn die Polizei Parksünder sucht und büsst, Autos übertragen kein Corona Virus, hoffe ich, das dieses Personal jetzt für die Busse von Personen Ansammlungen eingesetzt wird. Die meisten Personen halten sich an vernünftige Vorgaben und danken der Polizei für ihren vernünftigen Einsatz.

  5. Ich hoffe, dass alle so vernünftig sind und den Anordnungen Folge leisten, dann braucht es keine Ausgangssperre. Wenn nicht sollte schnellstmöglich die Ausgangssperre umgesetzt werden.

  6. Was passiert mit den Firmen die auf Saison Arbeiter angewiesen sind, Landwirtschaft ecc. Die meisten kommen aus dem Ausland und können nicht einreisen

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Vorerst keine allgemeine Ausgangssperre – verschärftes Kontaktverbot

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