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Prävention gegen Anlagenbetrug im Internet

Anlagenbetrug hat immer Hochsaison. Hohe Gewinne verleiten gelegentlich dazu, nicht die gebotene Vorsicht walten zu lassen.

Bei dieser Form des Betruges werden die Kunden zunächst mit einer geringen Investitionssumme – in der Regel zwischen 250 bis 750 Euro – gelockt.

Wenn dieser Betrag einbezahlt wurde, wird den Kunden nach kurzer Zeit ein Gewinn in der Höhe von mehreren tausend Euro suggeriert. Angebliche “Mitarbeiter” melden sich per Mail oder Telefon und es werden wiederum höhere Renditen vorgegaukelt, wenn neuerlich investiert wird. In der Regel geht dies solange, bis vom Kunden die Auszahlung des Geldes verlangt wird. Spätestens dann wird den Kunden klar, dass sie Betrügern auf den Leim gegangen sind. Die Tätergruppierungen agieren in der Regel so, dass die Geldbeschaffung über ein Callcenter stattfindet. Einbezahlte Gelder werden in der Folge fast ausschließlich an ausländische Konten überwiesen und durch verschiedene Transaktionen die wahre Herkunft verschleiert.

Präventionstipps des Landeskriminalamtes:

• Einem Investitionsabschluss über das Internet ohne persönlichen Kontakt ist allgemein höchste Aufmerksamkeit zu schenken.
• Aussicht auf hohe Gewinne und Renditen in kürzester Zeit sind absolute Warnsignale. Hier ist äußerste Vorsicht geboten und die Alarmglocken sollten schrillen!
• Die Anrufer versuchen Druck aufzubauen (z.B. einmalige Chance die nur für kurze Zeit möglich ist, etc.) – also sich nicht unter Druck setzen lassen!
• Recherche im Internet zu den Firmen und Anbietern (hier gibt es meistens schon Betrugswarnungen). Aber Achtung: Es werden auch gezielt positive Bewertungen für das Unternehmen von den Tätergruppen ins Internet gestellt.
• Beachten der Investorenwarnung der Finanzmarktaufischt (www.fma.gv.at) – hier sind unseriöse/betrügerische Firmen aufgelistet.
• Kontrolle des Unternehmens/Anbieters (Ist dieser im jeweiligen Land zugelassen – dies kann auch über die Finanzmarktaufsicht angefragt werden).

 

Quelle: LPD Vorarlberg
Titelbild: Symbolbild © Eugenio Marongiu – shutterstock.com

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