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Kantonspolizei Freiburg übernimmt die Ausbildung von ATB-Spezialisten

Die Polizeikorps der Romandie haben ein Abkommen unterzeichnet, das ihnen erlaubt, die Begleitung von Ausnahmetransporten an private Unternehmen zu delegieren. Die Kantonspolizei Freiburg gewährleistet die Ausbildung und die Zertifizierung dieser Spezialisten.

Dieses Projekt entstand in Zusammenarbeit mit den verschiedenen Polizeikorps der Romandie und den Partnern, das ASTRA, die ASS und den ASTAG.

Was ist ein Ausnahmetransport? Es handelt sich um einen Konvoi, der mehr als 3,80 m breit, 4,80 m hoch und mehr als 35 m lang ist.

Die Begleitung von Ausnahmetransporten (ATB) wird von den Verkehrsämtern vorgeschrieben. Bisher wurden sie von den Polizeidiensten durchgeführt. Die Auflagen, die mit der Organisation dieser Konvois verbunden sind, haben die Entwicklung eines Projekts begünstigt; die Delegierung dieser Spezialisierung an Privatunternehmen.

So konnte in Zusammenarbeit mit den betroffenen Polizeikorps der Romandie und den verschiedenen Partnern, dem Bundesamt für Strassen (ASTRA), den Strassenverkehrsämtern (ASS) und dem Schweizerischen Nutzfahrzeugverband (ASTAG), eine ATB-Zertifizierung erreicht werden. Dies folgt dem Beispiel dessen, was es in den deutschsprachigen Kantonen seit einigen Jahren gibt: eine ATB- Zertifizierung (Ausnahmetransportbegleiter), dessen Kriterien für die Ausbildungsanforderungen von der Westschweiz nachgebildet worden sind. Zwischen den betroffenen Polizeikoprs der Romandie wurde ein interkantonales Abkommen über die Ausbildung und Zertifizierung von privaten Ausnahmetransportbegleitern unterzeichnet.

Die Kantonspolizei Freiburg ist für die Ausbildung von ATB-Spezialisten der gesamten Westschweiz zuständig. Nach ihrer Zertifizierung sind diese Spezialisten, sowie die Deutschschweizer Unternehmen mit ATB-Zertifikat berechtigt, in allen französischsprachigen Kantonen zu arbeiten. Es wird daher nicht ungewöhnlich sein, auf einen Ausnahmetransport zu stossen, dem ein Fahrzeug mit der Aufschrift „Ausnahmetransportbegleiter“ oder auf Französisch „Convoi exceptionnel“ mit nicht zum Kanton gehörenden Nummernschildern vorausfährt. In besonderen Fällen können jedoch Polizeipatrouillen eingesetzt werden, zur Verstärkung der Begleitung und zur Erleichterung der Durchfahrt dieser überdimensionierten Konvois.

Die Polizei wird den Betrieb dieser ATB oder ACE-zertifizierten Unternehmen in ihrem Kanton regelmässig kontrollieren. Im Falle der Nichteinhaltung wird der Ausnahmetransportbegleiter angezeigt und die Zertifizierung kann ihm entzogen werden.

In diesem Jahr, von Januar bis März, führte die Kantonspolizei Freiburg noch 62 Ausnahmetransportbegleitungen durch. Seither wurde diese Tätigkeit von professionellen, ausgebildeten Unternehmen übernommen, die bisher bereits 78 Begleitungen ohne Zwischenfälle absolviert haben.

Letztlich entspricht diese Professionalisierung einer Forderung der Unternehmen und erleichtert die Schritte der Transportunternehmen, die für die Begleitungen verantwortlich sind.

Zusätzliche Informationen auf der Internetseite fr.ch

 

Quelle: Kantonspolizei Freiburg
Bildquelle: Kantonspolizei Freiburg

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