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Biel/Nidau BE: Betrug mit Verkauf von Mobiltelefonen – 6 Personen angehalten

In der Region Biel sind mehrere betrügerische Verkäufe von Mobiltelefonen begangen worden. Sechs mutmassliche Täter konnten identifiziert und angehalten werden. Die Kantonspolizei Bern setzt sich gegen solche Betrügereien ein und ruft zur Vorsicht auf.

Die Kantonspolizei Bern ermittelt seit Ende 2019 im Zusammenhang mit mehreren Betrugsdelikten in Biel und Nidau. Dabei konnten sechs mutmassliche Täter, darunter ein zur Tatzeit Minderjähriger, identifiziert und angehalten werden. Sie werden verdächtigt, sich seit Dezember 2019 an betrügerischen Verkäufen von Mobiltelefonen beteiligt zu haben.

Anlässlich von vorgängig auf einer Online-Verkaufsplattform vereinbarten Treffen übergaben die mutmasslichen Täter den Opfern im Austausch gegen Bargeld eine Smartphone-Schachtel, die der Originalverpackung ähnlich schien. Beim Öffnen der Box bemerkten die Opfer schliesslich, dass kein Mobiltelefon drin war. Die Opfer stammen aus dem Kanton Bern, aber auch aus den Kantonen Waadt, Zürich und Solothurn, sowie aus Frankreich.

Im Rahmen der Ermittlungen, an denen verschiedene Spezialdienste der Kantonspolizei Bern beteiligt waren, konnten Verbindungen zwischen den einzelnen Fällen festgestellt werden. In der Folge wurden Anfang Januar 2020 fünf zum Tatzeitpunkt 17- bis 25-jährige Männer und im März 2020 ein 23-Jähriger identifiziert und angehalten. Anlässlich der Einvernahmen zeigten sich die sechs Tatverdächtigen teilweise geständig. Sie werden sich vor der Justiz verantworten müssen. Weitere Ermittlungen sind im Gange.

Die Kantonspolizei Bern rät zur Vorsicht beim Kauf über Online-Verkaufsplattformen und gibt folgende Tipps:

• Vertrauen Sie nie jemandem, den Sie nur über das Internet kennen. Tauschen Sie vor dem ersten Treffen die Telefonnummern aus und suchen Sie das Gespräch. Gehen Sie nicht auf den Kauf ein, falls Sie ein ungutes Gefühl haben.
• Geben Sie nie Passwörter, Zugangsdaten oder Kontoinformationen preis.
• Seien Sie vorsichtig, wenn das Angebot zu gut tönt, um wahr zu sein.
• Vereinbaren Sie Termine an belebten Orten und zu belebten Zeiten. Gehen Sie zu zweit zu einem solchen Treffen.
• Schauen Sie bei einem Ankauf das Produkt genau an und testen Sie es vor der Geldübergabe.
• Fallen Ihnen unseriöse Anzeigen auf, informieren Sie den Betreiber des Kleinanzeigenportals.

 

Quelle: Regionale Staatsanwaltschaft Berner Jura-Seeland und Jugendanwaltschaft / Kapo Bern
Bildquelle: Kapo Bern

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