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Zusammenfassung der heutigen Gewitter

13.06.2020 |  Von  |  News, Wetter

Die heutigen Gewitter brachten teils kräftige Regen- und örtlich auch Hagelschauer sowie stürmischen Wind.

In der Nacht und am Sonntag geht es oftmals noch nass und deutlich kühler weiter.

Wie MeteoNews mitteilt, gab es heute verbreitet kräftige Schauer und Gewitter. Verantwortlich dafür war Tiefdruckgebiet Nadine, das feuchte und labil geschichtete Luft von Südwesten her über die Schweiz gelenkt hat. Mit der im Mittelland vorherrschenden Bise und dem von Frankreich zunehmend aufkommenden Südwestwind, bildete sich eine Konvergenzzone, welche eine erste kräftige Gewitterlinie in der Genferseeregion entstehen liess.

Regen- und Hagelschauer

Innert kürzester Zeit schossen in der Romandie Gewitterzellen in die Höhe, die besonders in dieser Region zu starken Regenfällen und und Hagelschlägen führten. Die Gewitter zogen anschliessend weiter Richtung östliches Mittelland wo es ebenfalls vielerorts kräftige Regenschauer und örtlich Hagel gab.

Stürmischer Südwestwind

Mit dem Durchzug der Gewitterlinie sprang die zuvor vorherschende Bisenströmung schlagartig auf Südwest. Dabei wurden nicht selten Böen zwischen 70 und 90 km/h, an exponierten Lagen teils auch mehr erreicht. Auch in den Alpentälern wie etwa im Rhonetal oder am Thuner- und Brienzersee brachte die durchziehende Druckwelle Sturmböen. Die höchsten Windgeschwindigkeiten sind in der untenstehenden Tabelle ersichtlich.

Regional unterschiedliche Niederschlagsmengen

Die Niederschläge fielen regional recht unterschiedlich aus, am meisten Niederschlag gab es mit 5 bis 25 Litern pro Quadratmeter in der Nordwestschweiz, am Jura und im westlichen Mittelland. In den Alpen und im Süden waren die Niederschlagsmengen deutlich geringer. Im Laufe der Nacht und morgen Sonntag gibt es verbreitet noch weitere Regengüsse, mit einsetzendem Nordstau liegen die Niederschlagsschwerpunkte morgen am zentralen und östlichen Alpennordhang. So sind bis morgen Abend Regenmengen von 30 bis 60 Liter pro Quadratmeter möglich. Örtlich können Erdrutsche und hochwasserführende Bäche die Folge sein.

Unbeständige Aussichten

Auch in der nächsten Woche bleibt uns Tief Nadine erhalten und beschert der Schweiz unbeständiges, zeitweise nasses und eher kühles Wetter. Nach aktuellem Stand dürfte sich die Sonne erst in der zweiten Wochenhälfte wieder etwas öfters zeigen.

 

Quelle: MeteoNews

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