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Polizeiberuf im Einzelporträt: Von der Uni zum Botschaftsschutz

Niemand kann überzeugender für die Polizeiberufe werben als unsere Mitarbeitenden. Hoang Truc Pham ist einer von ihnen.

Erfahren Sie im Interview, wie er Botschaftsschützer wurde, was er künftigen Berufskolleginnen und -kollegen rät und warum er seinen Job bei der Kantonspolizei Bern liebt.

Ob gelernte Landwirtin, früherer Gipser oder ehemaliger Kaminfeger: Heute arbeiten sie alle bei der Kantonspolizei Bern. Die Rede ist von einigen Protagonisten unserer aktuellen Rekrutierungs-Kampagne. Diese zeigt auf, wie interessant die Berufe Polizist/-in, Botschaftsschützer/-in und Mitarbeiter/-in Verkehrsdienst sind. Der einstige Geschichtsstudent Hoang Truc Pham erzählt, wie er von der Uni zum Botschaftsschutz kam und warum er seinen Job bei der Kantonspolizei Bern auch heute wieder wählen würde.

Sie sind eines der Gesichter der aktuellen Rekrutierungskampagne der Kantonspolizei Bern. Wie war es, vor der Kamera zu stehen?

Ich war noch nie an einem professionellen Shooting dabei. Daher war es ein spezielles Erlebnis. Ich bin stolz darauf, dass ich meinen Beruf Botschaftsschützer stellvertretend für alle Kolleginnen und Kollegen repräsentieren darf.

Beim Foto-Shooting hatten Sie einen Stapel Bücher dabei. Welchen Bezug haben Sie noch zu Ihrem früheren Alltag als Geschichtsstudent?

Aktuell bin ich in der Schlussphase meiner Bachelor-Arbeit, der Bezug zur Uni ist entsprechend präsent. Ich hoffe, die Arbeit bis Ende Jahr abzuschliessen.

Warum wollten Sie Botschaftsschützer werden?

Mir ist es ein grosses Anliegen, dass auch die nächsten Generationen die gleiche Freiheit und Sicherheit haben, wie ich sie erlebe. Damit das so bleibt, ist die sicherheitspolizeiliche Arbeit, die ich zusammen mit meinen Arbeitskollegen leiste, unerlässlich.

Seit wann sind Sie ausgebildeter Botschaftsschützer bei der Kantonspolizei Bern?

Ich bin noch recht frisch im Polizeiberuf. Im August letzten Jahres habe ich die Ausbildung zum Botschaftsschützer begonnen und Ende Jahr erfolgreich abgeschlossen. Seit Januar 2020 arbeite ich auf der Polizeiwache Neufeld.

Hat die Ausbildung Ihren Erwartungen entsprochen?

Ja, ich habe in der kurzen Zeit sehr viel Neues gelernt. Gerade die Unterrichtsthemen Menschenrecht und Ethik sowie der volksnahe Umgang in Kombination mit der polizeilichen Arbeit waren sehr interessant. Auch habe ich das «Flussbrevet» absolviert. Wir waren 16 Botschaftsschützer/-innen in meinem Lehrgang, der Austausch untereinander war bereichernd.

Was war schwieriger als gedacht? Und was war einfacher?

Das Studium hat mir vieles leichter gemacht: Ich weiss, wie ich Neues am besten verinnerlichen kann, und in Französisch bin ich sattelfest. Eine Herausforderung war das Schwimmen: Ohne Hilfsmittel elf Meter Streckentauchen und Tauchen in zwei Metern Tiefe – das war nicht ohne. Beides hat aber mit dem nötigen Training funktioniert.

Wie empfinden Sie die Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen?

Die Zusammenarbeit ist geprägt von Kollegialität und Wertschätzung. Vertrauen, Respekt und Kameradschaft sind das A und O, um den Polizeialltag erfolgreich zu bewältigen. Spannend finde ich die verschiedenen beruflichen Hintergründe. Bei uns arbeiten beispielsweise gelernte Maler, Landwirte und Mechaniker.

Sie haben täglich mit Menschen zu tun. Überwiegt Schönes oder Schwieriges?

Schönes überwiegt, und die Feedbacks sind meistens positiv. Man muss sich bewusst sein, dass die Polizeiuniform repräsentiert und Erwartungen in der Bevölkerung weckt.

Was raten Sie Interessierten, die sich für einen Polizeiberuf interessieren?

Botschaftsschützer ist mehr als ein Job. Informieren Sie sich über die Anforderungen und nehmen Sie unverbindlich an einer Infoveranstaltung teil. Dort erhält man alles Wichtige aus erster Hand.

Steckbrief

Name: Hoang Truc Pham
Alter: 26 Jahre
Funktion: Botschaftsschützer Kantonspolizei Bern
Vorheriger Beruf: Maturand/Student der Geschichtswissenschaften
Bei der Polizei seit: Einem Jahr (Start Ausbildung im August 2019)

 

Quelle: Kantonspolizei Bern
Titelbild: Kantonspolizei Bern

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