Zug ZG: Schweizer (26) mit Sackmesser löst Polizeieinsatz aus

Einsatzkräfte der Zuger Polizei haben einen Mann angehalten, der mit einem Sackmesser in der Hand durch die Innenstadt gelaufen ist.

Bei der Personenkontrolle wurden die Polizisten von einer unbeteiligten Person massiv gestört und beleidigt.

Am Samstagabend (1. August 2020), kurz vor 22:45 Uhr, gingen bei der Einsatzleitzentrale der Zuger Polizei mehrere Meldungen ein, wonach ein Mann im Bereich Vorstadt mit einem Messer unterwegs sei. Unverzüglich rückten mehrere Patrouillen aus und konnten den signalisierten Mann kurze Zeit später bei der Bushaltestelle «Unterer Postplatz» antreffen. Der stark alkoholisierte Mann wurde angesprochen und aufgefordert, das Sackmesser zur Seite zu legen. Dieser Aufforderung kam der 26-jährige Schweizer nach und konnte anschliessend kontrolliert sowie für weitere Abklärungen auf den Polizeiposten überführt werden.

Während dieser Personenkontrolle näherte sich ein unbeteiligter Mann der Örtlichkeit und wollte diese, trotz mehrmaliger Aufforderung, nicht verlassen. In der Folge störte er den Polizeieinsatz massiv und beleidigte die Einsatzkräfte verbal. Aus diesem Grund wurde auch er für weitere Abklärungen auf den Polizeiposten überführt. Der 20-jährige Syrer konnte diesen nach der Befragung wieder verlassen.

Die beim 26-jährigen Schweizer durchgeführte Atemalkoholkontrolle ergab einen Wert von 1.25 mg/l. Gemäss den bisherigen Ermittlungen hat er keine Personen direkt mit dem Messer bedroht. Der Mann wurde am Sonntagmorgen wieder auf freien Fuss gesetzt.

 

Quelle: Zuger Polizei
Bildquelle: Zuger Polizei

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