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Basel BS: Patient (polizeilich bestens bekannt) dreht durch

Ein Sanitäts- und ein Polizeifahrzeug auf dem gleichen Bild.

Was noch fehlt, um einen Einsatz vom Sonntag bildlich zu illustrieren, wären Mitarbeiter/innen von der Notfallstation des Unispitals und der Universitäre Psychiatrische Kliniken.

Angefangen hat es am Sonntagmorgen um ca. 0530 Uhr, als eine Patrouille in die Notfallstation des Unispitals fahren musste, weil ein Patient durchgedreht ist. Es stellte sich heraus, dass es sich um einen 18-jährigen, polizeilich bestens !! bekannten Mann gehandelt hat.

Er musste mit in die Wache genommen werden, weil er stark renitent war, um sich trat, die Anwesenden massiv beleidigte und sie anzuspucken versuchte.

In der Zelle war er plötzlich nicht mehr ansprechbar und die Sanität musste aufgeboten werden.

Es kam zu einem erneuten Transport in die Notfallstation.

Am Nachmittag erreichte das Alarmpikett 3 die Meldung, dass ein Patient in der Notfallstation am durchdrehen sei. Wir fuhren ebenfalls als Unterstützung dahin.

Es handelte sich um die gleiche Person. Nachdem sich die Situation etwas beruhigt hatte, zogen wir ab, während die Kollegen des Alarmpiketts noch vor Ort blieben.

Später erfuhren wir, dass der Mann wieder zu treten anfing, die Anwesenden massivst beleidigte und versuchte anzuspucken.

Es kam zu einem erneuten Transport in die Polizeiwache. Während wir mit Schreibarbeiten beschäftigt waren und die Kollegen Abklärungen in Sachen fürsorgerische Unterbringung tätigten, fing der Mann an, sich derart zu wehren, dass via Funk Unterstützung angefordert wurde. Diesem Ruf kamen wir nach. Plötzlich erlitt er einen epileptischen Anfall, woraufhin die Sanität aufgeboten werden musste. Erneut musste er in die Notfallstation gebracht werden und von dort in die UPK.

Dabei wurden ihm im Spital, im Sanitätsfahrzeug und mehrere Male in der UPK Medikamente zur Beruhigung gespritzt, die am Schluss für einen sehr kurzen Moment gewirkt haben.
Unsere Kollegen/in wurden dabei bespuckt und mussten ihn über eine längere Zeit festhalten.

Trotz dem Verhalten des jungen Mannes wurde alles unternommen, um ihm zu helfen. Dankbarkeit war nicht feststellbar, aber das erstaunt nicht wirklich, oder?

 

Quelle: Kantonspolizei Basel-Stadt, Raphael Schneider
Bildquelle: Kantonspolizei Basel-Stadt, Raphael Schneider

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1 Kommentar


  1. Mich wundert nicht s mehr. Bin sicher, der 18 jährige hat eine nicht schöne Kindheit gehabt. Aber es gibt Grenzen was sich helfende Menschen und die Polizei alles gefallen lassen muss. Es hat auch Grenzen mit Verständnis und Samthandschuhen solche Menschen zu behandeln. Hier in Kaiseraugst vor dem Coop ist sozusagen jeden Abend/ Nacht Ramba- Zamba. Das geht vor allem von Freitag bis Sonntag bis Morgen s um zwei, drei Uhr. Es wurde schon der Polizei telefoniert, aber die kommt selten bis nie. Möglicherweise haben sie dringendere Fälle. Es sind aber oft auch Jugendliche und ich frage mich, wo da die Eltern sind? Ja, wir sind in der Generation der Antiautoritären Erziehung angelangt. Ist das die lebenswerte Zukunft? Es fühlt sich nicht mehr als Demokratie an, eher als Anarchie! Traurig, traurig.

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