Verdacht der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat

01.10.2020 |  Von  |  Deutschland, Polizeinews

Rampe. Die Zentralstelle zur Bekämpfung des Terrorismus und Extremismus bei der Staatsanwaltschaft Rostock führt Ermittlungsverfahren gegen zwei Personen aus dem Landkreis Vorpommern-Greifswald wegen des Verdachts der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat nach § 89a StGB bzw. wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz.

Ein Beschuldigter soll einer Gruppierung, welche rechtsradikale Ansichten vertritt, zugehörig sein.

Im Zuge der Ermittlungen erfolgten am heutigen Tag Durchsuchungsmaßnahmen in mehreren Objekten im Landkreis Vorpommern-Greifswald. Am Einsatz nahmen unter der Führung des Landeskriminalamtes Mecklenburg-Vorpommern insgesamt 160 Beamte aus mehreren Dienststellen teil. Eine Beteiligung von Spezialkräften erfolgte vorwurfsspezifisch routinemäßig zur Absicherung eines geordneten Ganges der Maßnahmen. Die Durchsuchung diente dem Auffinden von Waffen bzw. Waffenteilen, Munition, Unterlagen und elektronischen Medien.

Anhaltspunkte dafür, dass eine unmittelbare Gefahr für die Zivilbevölkerung bestanden hätte, liegen nicht vor.

 

Quelle: Staatsanwaltschaft Rostock und Landeskriminalamtes Mecklenburg-Vorpommern
Titelbild: Olaf Ludwig – shutterstock.com


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