Zürich ZH: Wohnungsbrand im Kreis 10 erfordert nächtlichen Grosseinsatz

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag standen die Einsatzkräfte von Feuerwehr, Sanität und Polizei wegen eines Wohnungsbrandes in Zürich Wipkingen im Einsatz.

Während das Feuer rasch gelöscht wurde, evakuierte man die Bewohnerinnen und Bewohner aus der betroffenen Liegenschaft. Sechs Personen wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung hospitalisiert.

Kurz nach Mitternacht ging in der Einsatzleitzentrale von Schutz & Rettung Zürich ein Brandalarm ein, nachdem eine Brandmeldeanlage in einem mehrstöckigen Wohnhaus im Kreis 10 Rauch detektiert hatte. Als die Einsatzkräfte von Berufsfeuerwehr und Sanität wenige Minuten später vor Ort eintrafen, stand eine Wohnung im dritten Obergeschoss bereits im Vollbrand. Dank dem sofortigen Löschangriff durch die Berufsfeuerwehrleute war das Feuer rasch gelöscht.

Im betroffenen Gebäude in Zürich Wipkingen befinden sich 19 Wohnungen, die allesamt durch Personen mit einer Mobilitätsbehinderung bewohnt sind. Einige von ihnen hatten das Gebäude bereits vor dem Eintreffen der Rettungskräfte selbständig verlassen. Da zu diesem Zeitpunkt noch nicht klar war, wie viele Personen sich noch im Gebäude befinden und ob neben dem Treppenhaus auch weitere Wohnungen von der starken Rauchentwicklung betroffen sind, entschied sich die Einsatzleitung, das gesamte Wohnhaus zu evakuieren. Aufgrund der Mobilitätsbeeinträchtigung der Bewohnerinnen und Bewohner galt es für die Rettungskräfte, sie mit vereinten Kräften aus der Liegenschaft zu führen oder teilweise auch zu tragen.

Der Rettungsdienst inklusive Notarzt haben vor Ort mehrere Personen medizinisch erstversorgt. Von den insgesamt 19 Bewohnerinnen und Bewohnern wurden sechs mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung hospitalisiert.

Während die ausgebrannte Wohnung bis auf Weiteres unbewohnbar bleibt, konnten die restlichen Wohnungen nach rund zwei Stunden wieder bezogen werden. Kurz nach 2 Uhr war der Einsatz für Feuerwehr und Sanität beendet. Warum der Brand ausgebrochen ist, wird nun durch den Brandermittlungsdienst der Kantonspolizei Zürich sowie durch Detektive der Stadtpolizei Zürich untersucht.

Im Einsatz standen die Berufsfeuerwehr und die Sanität von Schutz & Rettung Zürich sowie die Stadtpolizei Zürich.

 

Quelle: Schutz & Rettung Zürich
Titelbild: Schutz & Rettung Zürich

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