Veröffentlichungen von versuchten Kindesentführungen auf Social Media

Seit letzter Woche zirkulieren in den sozialen Netzwerken Veröffentlichungen in Bezug auf die versuchte Entführung eines Kindes in Marly und einer Kindsentführung in Freiburg.

Die Kantonspolizei Freiburg dementiert die Entführung, ermittelt jedoch im Fall der versuchten Entführung.

Am Mittwoch, 4. November 2020, veröffentlichte eine besorgte Mutter einen Warnhinweis in den sozialen Netzwerken, dass ihr 8-jähriger Sohn in Marly von einer Person angesprochen worden sei, die ihm angeboten hat, ihn nach Hause zu bringen.

Gleichzeitig zirkulierte eine weitere Meldung über das Verschwinden eines 12-Jährigen. Internetnutzer haben eine Verbindung zwischen diesen beiden Veröffentlichungen hergestellt und eine Entführung aufgeworfen. Die Polizei möchte mitteilen, dass keine Entführung stattgefunden hat und dass der Junge sicher und unversehrt ist.

Infolge dieser Veröffentlichungen führt die Kantonspolizei Freiburg Ermittlungen zur Feststellung des Sachverhalts durch. Bis heute gibt es keine Hinweise auf kriminelles Verhalten. Die Polizei nimmt jedoch jede Information ernst und beurteilt ständig die zu ergreifenden Massnahmen. Patrouillen sind täglich präventiv im ganzen Kanton und in bestimmten Gebieten präsent.

Wir empfehlen, beim Austausch und bei Kommentaren in sozialen Netzwerken vorsichtig zu sein. Wenn Sie Zeuge eines verdächtigen Verhaltens werden, bitten wir Sie, dies auf einem Polizeiposten zu melden oder die Nummer 117 anzurufen.

 

Quelle: Kapo FR
Titelbild: Symbolbild © Kapo FR

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