Widerstand nach Maskenkontrolle – Bundespolizist verletzt sich die Hand

München. Nachdem am Dienstagmorgen ein 42-Jähriger am Münchner Hauptbahnhof von einer Bundespolizeistreife dazu aufgefordert wurde eine Mund-Nasen Bedeckung zu tragen, versuchte dieser zu flüchten und verhielt sich bei weiteren Maßnahmen völlig unkooperativ.

Gegen eine Mitnahme zur Wache wehrte er sich so massiv, dass er einen Beamten an der Hand verletzte und dieser seinen Dienst abbrechen musste.

Am Dienstagmorgen (17. November) gegen 09:30 Uhr trafen Beamte der Münchner Bundespolizei den Deutschen, schlafend und ohne erforderliche Mund-Nasen-Bedeckung, am S-Bahnsteig des Münchner Hauptbahnhofes an. Als die Bundespolizisten ihn aufforderten seinen Mund und seine Nase zu bedecken, lief der Wohnsitzlose unvermittelt davon, konnte durch die Beamten jedoch angehalten werden. Nachdem er sich weigerte den Polzisten seinen Namen zu nennen, entschied die Streife ihn zur Identitäsfeststellung zur Wache zu bringen.

Dagegen wehrte sich der Mann so vehement, dass er durch die Beamten zu Boden gebracht und fixiert werden musste. Dabei verletzte sich ein 22-jähriger Bundespolizist an der Hand. Auch auf der Dienststelle verhielt sich der Mann unkooperativ und verweigerte die Mitwirkung an allen polizeilichen Maßnahmen. Gegen ihn bestehen bereits drei Aufenthaltsermittlungen wegen ähnlich gelagerter Fälle. Aufgrund dessen entschied die Staatsanwaltschaft München I, den Mann dem Richter vorzuführen.

Den Mann erwartet nun ein Verfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

Der Beamte begab sich zur Untersuchung seiner Hand in ein Münchner Krankenhaus und konnte seinen Dienst nicht fortsetzen.

 

Quelle: Bundespolizeidirektion München
Bildquelle: Bundespolizeidirektion München


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