Flüchtling aus Eritrea vergewaltigte seine gelähmte Nachbarin

Bonn. Selomon A. (33) nutzte die Hilflosigkeit seiner halbseitig gelähmten Nachbarin (59) aus, um die schwer kranke Frau zu vergewaltigen.

Aus diesem Grund saß der aus Eritrea stammende Flüchtling am Mittwoch im Bonner Landgericht auf der Anklagebank.

Laut Anklage soll die Frau zunächst noch versucht haben sich zu wehren, als der Täter sie aufs Bett zerrte, doch gegen den Mann hatte sie keine Chance.

Noch am Abend vor der Vergewaltigung soll der Täter seiner Nachbarin geholfen haben. Er brachte ihr die Lebensmittel nach Hause, nahm dabei allerdings ihren Wohnungsschlüssel mit.

Während des ersten Verhandlungstages legte der Beschuldigte ein verstörendes Geständnis ab. Er gab die Tat zu, behauptete aber, „von einer fremden Macht beherrscht“ zu werden, die ihm befohlen haben soll, was er in seinem Leben zu tun habe. Dazu zähle auch die Vergewaltigung einer älteren Frau.

Selomon A. wurde bereits 2015 wegen gefährlicher Körperverletzung zu fünf Jahren Haft verurteilt. Der Prozess wird fortgesetzt.

 

Quelle: Bild.de (bearbeitet von belmedia Redaktion)
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