Familie verliert Haus kurz vor Weihnachten
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Berlin. Feuer-Drama am dritten Adventswochenende! Eine Familie in Berlin-Köpenick verlor ihr Haus bei einem Brand.
Vier Bewohner, darunter zwei Kinder, konnten sich selbstständig retten.
Am Freitagabend gegen 20.30 Uhr wurde die Berliner Feuerwehr in den Annweilerweg nach Müggelheim (Köpenick) alarmiert. Dort brannte das Dach des Einfamilienhauses. Sofort eingeleitete Löschmaßnahmen konnten den Brand nicht unter Kontrolle bringen. Es wurden weitere Feuerwehrleute alarmiert.
Es gelang jedoch immer noch nicht, den Dachstuhlbrand zu löschen. Eingesetzte Drehleitern der Feuerwehr kamen nicht richtig an die Brandstellen heran. Eine Stromleitung war im Weg.
Blitzschnell breiteten sich die Flammen im Wohnbereich unter dem Dach aus. Immer wieder schlugen Flammen aus dem Dach heraus, die auch mit dem sonst zuverlässigen Druckluftschaum nicht zu bändigen waren. Während man eine Stelle fixierte, schlugen die Flammen an einer anderen Stellen ebenso stark hervor.
Kurzzeitig wollte man den Brand von außen mit sogenannten Löschlanzen bekämpfen, aber auch diese Maßnahme schlug fehl. Es war schlichtweg zu gefährlich, Feuerwehrleute auf dem Dach einzusetzen. Auch ein Einsatz im Gebäude ging nicht mehr, da Teile des Dachstuhls nach und nach einstürzten.
Nach rund drei Stunden vergeblicher Löscharbeit entschied man sich, das Gebäude nur noch kontrolliert abbrennen zu lassen. Eine Maßnahme, die auch für die Feuerwehrmänner schwer zu ertragen war. Noch schwerer für die Familie. Sie verlor kurz vor Weihnachten ihr Zuhause.
Der Einsatz dauerte bis circa 4.15 Uhr samstagfrüh an. Die Brandursache ist bis zur Stunde ungeklärt. Mehr als 60 Feuerwehrleute waren letztendlich im Einsatz.
Quelle: bild.de / Berliner Feuerwehr
Bildquelle: Berliner Feuerwehr