Im Flachland vielerorts kälteste Nacht des Winters

In der vergangenen Nacht hat es teilweise aufgeklart, sodass die Temperaturen im Flachland über Schnee örtlich bis unter -10 Grad sanken, in Hallau gab es sogar knapp -18 Grad. Damit war die vergangene Nacht vielerorts die bisher kälteste des Winters 2020/2021.

Auch tagsüber bleiben die Temperaturen verbreitet unter 0 Grad, wir erwarten somit einen Eistag (Maxima unter 0 Grad).

Wie MeteoNews in einer Mitteilung schreibt, war die vergangene Nacht im Flachland recht verbreitet die bisher kälteste des Winters. Grund dafür war, dass aus Norden ziemlich trockene Kaltluft einfloss und sich über dem frisch gefallenen Schnee stark abkühlte. So gab es örtlich unter -10 Grad mit Spitzenreiter Hallau mit -17,9 Grad. Noch kälter wurde es in Samedan mit -25,6 Grad und La Brévine mit -18,7 Grad, hier war es aber in diesem Winter schon kälter (Samedan -29,6 Grad und La Brévine -28,0 Grad je am 11.1.). Auch deutlich weniger tief sanken die Temperaturen dazu dort, wo sich die Wolken die ganze Nacht halten konnten, namentlich entlang der Voralpen und in den Alpentälern sowie in der Nordwestschweiz.



Tagsüber bleiben die Temperaturen heute beinahe überall unter dem Gefrierpunkt, wir erwarten somit einen Eistag. Dazu gibt es im Flachland Hochnebel und etwas Sonne und auf den Bergen nach viel Sonnenschein am Vormittag bis zum Abend aus Westen zunehmend hohe Wolken. Letztere künden dann eine Störung an, welche uns in der Nacht auf morgen Sonntag erreicht und im Norden wieder etwas Schnee bringt. In den tiefsten Lagen wird es allerdings im Laufe des Sonntags bezüglich des Schnees etwas knapp, im Flachland ist so bei 1 bis 2 Grad auch stellenweise Schneeregen oder Regen möglich. Im Flachland liegen die erwarteten Schneemengen zwischen etwa 2 und 10 Zentimetern, in den Alpentälern auch etwas höher. Auf den Bergen kann es teilweise bis gegen einen halben Meter Neuschnee geben. Die Lawinengefahr dürfe damit teilweise gross bleiben.



 

Quelle: MeteoNews
Artikelbild: Symbolbild © canadastock – shutterstock.com

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