Liechtenstein: Ruhige Ostertage – nur Jugendliche machen Ärger

Die Landespolizei verzeichnete eher ruhige Tage über die Ostern.

Nichtsdestotrotz wurden sie von einigen Jugendlichen auf Trab gehalten.

Am Samstagabend, um 22:55 Uhr, ging bei der Landespolizei die Meldung ein, dass in Triesen, Industrie, in einem angemieteten Gebäudekomplex, Jugendliche randalieren würden. Die Polizei traf dort auf ca. 60 jugendliche Personen die meist alkoholisiert waren und sich teilweise nicht an die COVID-19 Bestimmungen gehalten haben. Durch Personenkontrollen und Gespräche konnte die Lage beruhigt und die Veranstaltung aufgelöst werden. Mehrere Jugendliche werden wegen Sachbeschädigung zur Anzeige gebracht.

Ebenfalls am Samstagabend, gegen 21:40 Uhr, stellte die Landespolizei beim Parkplatz beim Rheinparkstadion in Vaduz ca. 80 Fahrzeuge und ca. 120 Personen fest. Dabei handelte es sich um sog. Autoposer, welche überwiegend aus dem Raum St. Gallen, Thurgau und Zürich stammten. Aufgrund der aktuellen Covidbestimmungen wurde das Treffen geordnet aufgelöst.

Weiters wurden über die Osterfeiertage mehrere Jugendschutzkontrollen im ganzen Land durchgeführt. Einige Kontrollen fanden aufgrund von Meldungen wegen Ruhestörung statt. Es wurden div. Verwarnungen ausgesprochen. Anlässlich einer Personenkontrolle, wegen Verdacht auf Drogenbesitz, widersetzte sich ein Jugendlicher derart, dass er zwecks Personendurchsuchung mit auf den Polizeiposten genommen werden musste.

Ebenfalls wurden über die Feiertage insgesamt 13 Rettungseinsätze ausgelöst bzw. koordiniert. Bei einem Skiunfall in Malbun musste zusätzlich ein Rettungshelikopter aufgeboten werden.

 

Quelle: Landespolizei Liechtenstein
Titelbild: Landespolizei Liechtenstein

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