Marderbiss als Auslöser für lange Ölspur

Waffensen/Sottrum. Vier Feuerwehren im Verkehrssicherungseinsatz. Als Ursache für eine lange Ölspur wird ein Marderbiss an einem Fahrzeug vermutet.

Bei Fahrtantritt in Höperhöfen strömte dann wohl zum ersten Mal der Schmierstoff aus und blieb, bis zum Ziel in Hellwege zunächst unbemerkt.


Die Feuerwehr im Einsatz


Am späten Montagnachmittag wurde zunächst die Feuerwehr Waffensen alarmiert. Nach einer gründlichen Erkundung wurde eine Ölspur, die von Höperhöfen durch Bötersen bis auf die B 75 reichte mit Bindemittel abgestreut um Unfälle auf dem rutschigen Asphalt zu verhindern.

Die Polizei Rotenburg verfolgte die Spur weiter. Sie reichte zunächst bis nach Hassendorf, über den Sottrumer Bahnhof und weiter bis nach Hellwege hinein. Folglich wurden auch die Ortsfeuerwehren aus Hassendorf Sottrum und Hellwege alarmiert.

Schlussendlich waren vier Feuerwehren mit über 40 Einsatzkräften und neun Fahrzeugen im Einsatz. Da die Fahrzeugführerin ausgemacht werden konnte, wird der Gesamtaufwand nun wohl ein Fall für die KfZ-Haftpflicht werden. Die Straßenendreinigung wurde durch ein spezialisiertes Unternehmen übernommen.

Die Absicherung von Ölspuren ist für Feuerwehren immer dann eine Aufgabenstellung, wenn die Straße rutschig wird oder das Öl im weiteren Verlauf eine Umweltgefahr darstellt.

 

Quelle: Kreisfeuerwehr Rotenburg (Wümme)
Bildquelle: Kreisfeuerwehr Rotenburg (Wümme)