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Sextortion Kampagne: „Hey, du sexy Perverser. Ich habe eine Nachricht für dich“

Seit ein paar Tagen erhalten sehr viele Internetnutzer Emails mit der angsteinflössenden Zeile: „Hey, du sexy Perverser. Ich habe eine Nachricht für dich ;)))“. Es wird gedroht: „Ich bin der Software-Ingenieur, der sich in das Betriebssystem Ihres Geräts gehackt hat. „

Es handelt sich um ein Bluff. Das Gerät des Nutzers wurde nicht gehackt.

Die Betrugsmasche

Die Erpresser behaupten, sie hätten das Gerät des E-Mail-Empfänger gehackt und alle Daten kopiert.

Die Erpresser versenden solche E-Mails in der Hoffnung, dass es unter den Empfängern Personen gibt, die durch diese Drohung eingeschüchtert werden und daher das Lösegeld bezahlen.

Sie wurden nicht gehackt. Es handelt sich um einen Bluff. Solche E-Mails werden aktuell in grosser Anzahl versandt.


Quelle: cybercrimepolice.ch


Was muss ich tun

  • Zahlen Sie auf keinen Fall Geld ein
  • Ignorieren Sie das E-Mail und markieren Sie es als Spam.

Prävention durch die Betroffenen

  •     Melden Sie die Bitcoin- Geldbörse (BTC-Wallet) Adresse der Missbrauchsplattform www.bitcoinabuse.com
  •     Damit wird sichergestellt, dass Gelder, die den Kriminellen allenfalls zufliessen, als illegal erkannt werden

Was Sie gegen Erpresser-Mails tun können

  • Nicht auf solche E-Mails reagieren. Löschen Sie diese ungelesen. Wird auf Spam geantwortet, so weiss der Absender, dass die E-Mail-Adresse gültig ist und wird weiter Spam verschicken.
  • Passwörter regelmässig ändern und nicht das gleiche Passwort für mehrere Internetdienste verwenden.
  • Misstrauen Sie E-Mails, deren Absenderadresse Sie nicht kennen.
  • Klicken Sie in verdächtigen E-Mail auf keine Anhänge und klicken Sie auf keine Links (Phishing).

Ich habe bereits Geld überwiesen

  • Melden Sie sich persönlich bei Ihrer örtlichen Polizeistelle und erstatten Sie eine Strafanzeige.

 

Quelle: cybercrimepolice.ch
Titelbild: chainarong06 – shutterstock.com