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Herrenloser Koffer im Regionalexpress – wieder Einsatz von Sprengstoffspürhund Nike

Magdeburg. Am Freitag, den 24. September 2021 informierte ein Landespolizist die Bundespolizei in Magdeburg in den Abendstunden über ein herrenloses Gepäckstück in einem Regionalexpress auf der Strecke Berlin – Magdeburg.

Der Reisende befand sich alleine in dem betroffenen Abteil und der schwarze Hartschalenkoffer konnte dementsprechend keiner Person zugeordnet werden.

Nach Ankunft des Zuges am Hauptbahnhof Magdeburg um 20:52 Uhr, auf Bahnsteig 8 wurde der entsprechende Waggon sowie der Nahbereich gesperrt und der Sprengstoffspürhund der Bundespolizei „Nike“ kam erneut mit seinem Diensthundeführer zum Einsatz. Der Koffer stand unmittelbar neben einem einklappbaren Sitz. Nike spürte den Nahbereich um das Gepäckstück sowie den Koffer selbst ab. Kurz darauf konnte sein Diensthundeführer Entwarnung geben, da Nike kein sprengstofftypisches Anzeigeverhalten zeigte. Daraufhin wurde der Koffer geöffnet. Er war leer, so dass auch kein Hinweis auf den Eigentümer ermittelt werden konnte. Der Koffer wurde an das Fundbüro übergeben und der Zug konnte seine Fahrt fortsetzen. Aufgrund der polizeilichen Maßnahmen kam es zu 7 Minuten Verspätungen. Bereits am vergangenen Freitag, den 17. September 2021 kam es zu einem ähnlich gelagerten Sachverhalt. Hierbei befand sich ein blauer Stoffkoffer in einem Zug in der Gepäckablage oberhalb einer Sitzgruppe. Auch hier kam Nike zum Einsatz und auch hier befanden sich glücklicherweise keine gefährlichen Gegenstände in dem Gepäckstück. Da es immer wieder zu derartig gelagerten Sachverhalten kommt, appelliert die Bundespolizei erneut an alle Fahrgäste, das eigene Reisegepäck ständig im Blick zu behalten, bei sich zu führen und ganz besonders darauf zu achten. Neben einem möglichen Gepäckdiebstahl kann es sonst, wie im aktuellen Fall beschrieben, zu einem Polizeieinsatz und bei Ermittlung des Eigentümers zu einer finanziellen Regressnahme des Verursachers kommen.

 

Quelle: Bundespolizeiinspektion Magdeburg
Bildquelle: Bundespolizeiinspektion Magdeburg