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Wetteraussichten: Leicht wechselhafte Woche

Das Wetter in dieser Woche ist zunächst eine Coproduktion zwischen einer flachen Hochdruckzone sowie einem Tief zwischen den Britischen Inseln und Island. Davon ausgehend erreichen uns immer wieder schwache Störungsausläufer. Wirklich spannend wird unser Wettergeschehen dann wahrscheinlich erst wieder im Laufe des nächsten Wochenendes.

Aktuell liegt im Flachland gebietsweise Nebel, der sich nun aber mehr und mehr lichtet. Davon abgesehen ist es vorübergehend recht sonnig. Von Westen her ziehen in den kommenden Stunden aber wieder zunehmend hohe und mittelhohe Wolken über den Himmel – Vorboten einer schwachen sich nähernden Kaltfront.

Bei nur leichtem Südwest- bis Westwind steigen die Temperaturen auf Höchstwerte von 20 bis 22 Grad, die Nullgradgrenze liegt auf 3200 bis 3500 Metern. In der kommenden Nacht erreicht uns die erwähnte Störung, sie bleibt in weiterer Folge aber als wenig aktive Luftmassengrenze fast stationär liegen. Sie bringt gebietsweise ein paar Regenschauer, es wird nicht überall nass.

Morgen Dienstag halten sich zunächst viele hochnebelartige Wolken, welche im Laufe des Tages dann aber vermehrt auflockern. Auch in grösserer Höhe ziehen Wolkenfelder durch, dazwischen ist Platz für etwas Sonne. Im Vergleich zu heute gehen die Temperaturen etwas zurück, auf der Alpennordseite werden 17 bis 19 Grad erreicht – je nach Sonnenanteil. Im Tessin ist es zunächst recht sonnig, tagsüber machen ausgedehnte hohe Wolken den Himmel zunehmend milchig. Mit bis zu 24 Grad ist wärmer als im Norden. Angetrieben von einem Tiefdruckkomplex zwischen den Britischen Insel und Island folgt in der Nacht zum Mittwoch eine weitere Kaltfront, sie bringt vor allem im Süden sowie in den zentralen und östlichen Landesteilen etwas mehr Regen.

Dieser zieht sich zunächst noch etwas in den frühen Mittwochvormittag hinein, klingt dann aber ab. Davon abgesehen präsentiert sich der Tag wechselhaft mit einem Mix aus Wolken und etwas Sonne. Im Laufe des Abends und der folgenden Nacht bringt eine weitere schwache Kaltfront wieder ein paar Schauer. Zuvor erwärmt sich die Luft auf 18 bis knapp 20 Grad.
Der Donnerstag startet oft mit hochnebelartigen Wolken. Entlang der Voralpen lösen sie sich auch tagsüber nicht vollständig auf, die Sonne tut sich hier voraussichtlich ziemlich schwer. Am Nordrand sowie in der Romandie wird es dagegen rasch sonniger, auch in den Hochalpen kann sich die Sonne gut in Szene setzen. Auf der Alpennordseite erreichen die Temperaturen 15 bis 18 Grad, im Süden sind es 20 bis 22 Grad.

Am Freitag liegt im Flachland zunächst Nebel, der sich aber um die Mittagszeit mehrheitlich auflöst. Davon abgesehen dürfen wir uns aus heutiger Sicht über viel Sonnenschein und blauen Himmel freuen. Je nach Nebel und Sonne werden am Nachmittag zwischen 17 und 21 Grad erreicht, die Nullgradgrenze liegt in Höhen um 3500 Meter.

Im Laufe des Samstags gewinnt unser Wetter dann aber zusehends an Dynamik. Ein Sturmtief mit Kern bei Schottland weitet sich nach Mitteleuropa aus, die Schweiz gelangt auf seiner Vorderseite zunehmend in eine südwestliche Strömung. In den Alpen kommt zunehmend Föhn auf, davon profitieren typischerweise vor allem die Zentral- und Ostschweiz. Im Westen, besonders aber im Süden sind die Wolken zahlreicher. Wahrscheinlich erreicht der Föhn am Sonntag seinen Höhepunkt, im Süden setzten Stauniederschläge ein. Im Detail unterscheiden sich die verschiedenen Computermodelle aber zum Teil noch erheblich, der konkrete Ablauf ist also noch unsicher. Aus heutiger Sicht könnten bis inklusive Montag vor allem im Süden grössere Niederschlagsmengen zusammenkommen. MeteoNews bleibt am Ball und wird zu gegebener Zeit entsprechend informieren.

Eine Karte findet sich hier.

 

Quelle: MeteoNews
Titelbild: Symbolbild © PakistanZindabad – shutterstock.com

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