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Kanton Waadt: Gefälschte Bescheinigungen – mehrere Untersuchungen eingeleitet

Die Kantonspolizei ermittelt unter der Leitung von Staatsanwälten der Staatsanwaltschaft des Kantons Waadt wegen der Ausstellung und Verwendung falscher COVID-Zertifikate.

Die Ermittlungen ergaben, dass Bekannten von Angehörigen der Gesundheitsberufe falsche Bescheinigungen ausgestellt worden waren. Der kantonale Kommandant und die Waadtländer Kantonspolizei weisen darauf hin, dass sich jede Person, die solche Bescheinigungen erstellt, fälscht oder verwendet, strafbar macht.

In den letzten Wochen sind mehrere Fälle von gefälschten COVID-Bescheinigungen bekannt geworden. Angestellte von Apotheken haben für Bekannte Bescheinigungen ausgestellt, manchmal gegen Bezahlung, ohne dass die Bekannten vorher getestet oder geimpft wurden. Die Polizei schätzt, dass etwa 100 falsche Bescheinigungen ausgestellt worden sind.

Die Anfertigung und Verwendung solcher Fälschungen zieht ein Strafverfahren wegen Urkunden- und/oder Zeugnisfälschung nach sich, das von der Staatsanwaltschaft geführt wird. Diese Verstösse, die die öffentliche Gesundheit ernsthaft schädigen können, werden mit Geldstrafen und Freiheitsstrafen von bis zu fünf Jahren geahndet.

Die Inspektoren der Sicherheitspolizei führen die erforderlichen Ermittlungen durch, um die Verantwortlichkeiten der verschiedenen beteiligten Personen und das Ausmass des Geschehens zu ermitteln.

Der Kantonale Führungsstab weist darauf hin, dass sich jeder, der sich an der Herstellung solcher Fälschungen beteiligt oder sie verwendet, strafbar macht.

 

Quelle: Kapo Waadt
Titelbild: Symbolbild (© Kapo Waadt)

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