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Sicherheit im Netz: Sichere Zahlungen wichtig

09.11.2021 |  Von  |  Konsum

Immer wieder warnt die Polizei davor, Zahlungsdaten an unseriöse Websites im Netz zu vergeben. Denn es können Daten gestohlen und später gegen das Einverständnis des Besitzers eingesetzt werden.

Mittlerweile gibt es glücklicherweise viele Möglichkeiten, um Zahlungen sicher abzuwickeln und die Seriosität von Anbietern im Netz zu überprüfen. Einige Tipps, mit denen auch online das Risiko bei Transaktionen gebannt werden kann, sehen wir uns genauer an.

Seriöse Website: Erfahrungsberichte lesen

Lange Zeit hatten Online-Shops wie eBay und Amazon fast schon eine Monopolstellung im Internet. Heute versuchen auch immer mehr kleine, heimische Läden ihre Produkte in Online-Shops zur Verfügung zu stellen und damit ihre Reichweite zu vergrössern. Einkäufe bei kleinen oder unbekannten Anbietern sind nicht grundsätzlich mit einem Risiko verbunden, wichtig ist dabei schlichtweg, dass bereits Erfahrungsberichte von anderen Käufern vorhanden sind. Portale wie ch.trustpilot.com sind dabei die erste Anlaufstelle. Hier können User ihre eigenen Reviews schreiben und auf gefährliche Websites hinweisen. Oft genügt aber auch schon eine kurze Google-Suche, um mögliche Risiken abzuklären. Auch das Siegel „Trusted Shops“ zeichnet seriöse Websites aus. Für Spielplattformen wie Online-Casinos, bei denen ebenfalls Zahlungsdaten abgegeben werden, gibt es mittlerweile sehr viele Bewertungsseiten.

Dabei wird zum einen die Sicherheit eines Anbieters überprüft, zum anderen werden Bonusangebote, Spielauswahl und weitere Kriterien unter die Lupe genommen. Ein Beispiel dafür ist der Interwetten.ch Test, der sogar auf Fragen wie Umsatzbedingungen und Glücksspiellizenzen eingeht. Wer sich im Vorfeld schlau macht, kann Risiken minimieren, das gilt auch für Seiten auf denen Downloads zur Verfügung stehen. Für den käuflichen Download von Apps empfiehlt es sich, im Zweifelsfall die offiziellen Stores wie den Google Play Store oder den App Store zu nutzen, statt auf alternative Anbieter auszuweichen.

Auf sichere Zahlungsmöglichkeiten setzen

Wer Einkäufe im Internet tätigt und sich nicht sicher ist, wie seriös die jeweilige Website ist, sollte bei den Zahlungsoptionen erst recht auf möglichst sichere Wege setzen. eWallets bieten dabei viele Vorteile, denn mit ihnen werden keine sensiblen Daten weitergegeben. Statt dass man Kreditkartennummern und Codes in ein Bezahlfenster überträgt, muss bei PayPal und Co. nur die jeweilige E-Mail-Adresse angegeben werden.

Danach läuft der Bezahlvorgang über die Website des jeweiligen Zahlungsanbieters. Sollte der Kauf nicht rechtmässig ablaufen, hat der Kunde zwar möglicherweise die einmalige Summe verloren – diese kann nicht immer zurückgeholt werden – dabei aber keine sensiblen Daten weitergegeben. Bei renommierten Anbietern gibt es ausserdem einen recht umfassenden Käuferschutz. Daher lohnt es sich, sich die Nutzungsbedingungen der Zahlungsdienstleister genau anzuschauen.

Die Kreditkartenzahlung gilt grundsätzlich auch als sicher, da sie verschlüsselt abläuft und damit vor Hackern geschützt ist, trotzdem werden dem Verkäufer dabei wertvolle Daten übermittelt. Eine weitere Möglichkeit, die heutzutage in vielen Online-Shops angeboten wird, ist die Zahlung mit einer Prepaid-Karte wie der paysafecard. Diese kann zum Beispiel an Kiosken und in Supermärkten gekauft und mit einem Konto auf paysafecard.com eingelöst werden. Bei der Zahlung muss daher keine Verbindung zu einem Bankkonto erstellt werden.

Der sichere Umgang mit Zahlungen im Internet ist enorm wichtig. Deshalb sollten Kunden immer auf die Seriosität von Websites achten und dazu risikoarme Zahlungsmethoden wählen.

 

Titelbild: Michael Traitov – shutterstock.com