#Immerda - Kampagne zur Ehrung der Rettungs- und Einsatzkräfte der Schweiz
Polizei.news Redaktion Blaulicht-Branchennews Publireportagen
#Immerda (helfen helfen® Schweiz) ist eine Kampagne für die Wertschätzung der Einsatzkräfte. Erfahren Sie mehr!
Die Kampagne der Organisation „helfen helfen® Schweiz“ startete am 22. Oktober 2021 mit einem Event im BMW Group Brand Experience Center Dielsdorf. Die
Pressekonferenz und somit der eigentliche Start der Kampagne war am 26. Oktober 2021.
Der VSPB ist Partner dieser Kampagne und wurde in der Realisationsphase bereits von vielen Polizeikorps unterstützt. Ziel der Kampagne ist es, dass die Bevölkerung einen Einblick in die Arbeit der Rettungs- und Einsatzkräfte erhält und die Menschen in den Uniformen wieder besser verstehen und wertschätzen.
Die Kampagne enthält einen landesweiten Hauptspot, eine Online-Kampagne, Social-Media-Kanäle und Botschafterporträts. Die Filme, Videos und Fotos wurden in den letzten Monaten aufwendig produziert.
Folgende Schweizer Institutionen unterstützen die Kampagne:
- VSPB: Verband Schweizerischer Polizei-Beamter
- SZSV: Schweizerischer Zivilschutzverband
- Swissfire: Schweizerischer Feuerwehrverband
- Die Schweizer Armee
- Die Eidgenössische Zollverwaltung und der Grenzwachtkorps
- SBB: Schweizer Bahn mit ihrer Interventionseinheit
- TPO: Schweizer Transportpolizei TPO
- Rega: Schweizerische Rettungsflugwacht
- Die Kantonspolizei Tessin
- Die Kantonspolizei Genf
- Die Kantonspolizei Nidwalden
- Die Stadtpolizei Genf
- Die Stadt Genf
- Die Kantonspolizei Schwyz
- Die Stadtpolizei Uster
- Die Kommunalpolizeien Meilen, Bülach, Kloten
- BMW Schweiz als Autosponsor
- RUAG AG
Als Botschafter der Kampagne konnte der VSPB folgende namhafte Persönlichkeiten gewinnen:
- Regierungsratspräsident Norman Gobbi, Lega dei Ticinesi, TI
- Staatsrat Mauro Poggia, Mouvement citoyens genevois, GE
- Nationalrat Rocco Cattaneo, FDP, TI
- André Duvillard, Delegierter für den Sicherheitsverbund Schweiz
- Marie Barbey-Chappuis, Stadträtin Genf, Die Mitte
- Regierungsrätin Karin Kayser-Frutschi, Die Mitte
- Nationalrätin Priska Seiler Graf, SP, ZH, Präsidentin parlamentarische Gruppe für Polizei- und Sicherheitsfragen
- Nationalrat Christian Wasserfallen,FDP, BE
- Nationalrätin Edith Graf-Litscher, SP, TG
- Nationalrätin Maja Riniker, FDP, AG, Präsidentin Schweizerischer Zivilschutzverband
Unter dem Motto: „Tue Gutes und sprich darüber!“ Soll diese wichtige Kampagne verbreitet werden.
Folgen Sie den Hashtags #IMMERDA #TOUJOURSPRESENTS oder #SEMPREPRESENT auf allen Social Media Kanälen und teilen Sie gerne die Beiträge um die Arbeit von Polizei und Rettungskräften zu unterstützen.
Einsatz- und Rettungskräfte sind immer da!
Mit einer gemeinsamen landesweiten Kampagne wollen die Einsatz- und Rettungsorganisationen dies der Bevölkerung stärker ins Bewusstsein rufen.
Die täglichen Herausforderungen der Einsatzkräfte haben sich in der Zwischenzeit stark verändert. Die schwindende Akzeptanz sowie der fehlende Respekt erschweren die alltägliche Arbeit!
Diese Kampagne soll dem entgegenwirken, indem sie Nähe, Vertrauen und Begegnung schafft.
Viele Mitwirkende erzählen aus ihrem Alltag bei Rettungseinsätzen oder warum sie ihren Beruf gewählt haben, so auch Laura, die 26-jährige Polizistin:
Ich hatte keine angeborene Berufung, sondern eher eine Reihe von Ereignissen, die mich dazu brachten, diese Herausforderung annehmen zu wollen.[…] Manchmal stellt uns das Leben vor Entscheidungen, die wir vorher nie in Betracht gezogen hätten, ausser an diesem Tag. Der einzige und vielleicht wichtigste Grund, der mich dazu gebracht hat, diesen Beruf zu ergreifen, ist meine Tochter.
[…]Ich dachte, ich könnte ihr auf sinnvolle Weise vermitteln, dass „wollen auch können ist“, unabhängig von unseren Umständen. Und dass es kein Hindernis ist, eine Frau, aber vor allem eine Mutter zu sein. Es liegt an uns, zu zeigen, dass wir „wissen, wie mensch ist“, noch bevor wir „wissen, wie mensch es tut“. […]Eine Sache, die ich sehr schätze, ist der stille Dank. Ich spreche nicht von Leuten, die mit der Polizeiarbeit zufrieden sind, sondern von diesem speziellen Fall, der sein Ziel erreicht hat und für den Mensch das Gefühl hat, rundum zufriedenstellend gearbeitet zu haben.
Notarzt, Tobias, 32 Jahre:
Ich bin als Notarzt „keine Einzelmaske“ und stehe nie in Konkurrenz mit den Kolleg:innen im Rettungsdienst. Vielmehr läuft jeder Einsatz immer gemeinsam Hand in Hand. Jede:r hat seine*ihren klaren und spezifischen Aufgaben in der Rettung und die macht jede:r von uns stets verantwortungsbewusst und professionell. Und immer nur zusammen und in klarer Absprache.
[…]Für das Leben eines Menschen geben wir alles: immer und ohne Ausnahme! […] Es ist nicht nur unser Können und sicher nicht unser Ego, das bei Notfall-Einsätzen im Vordergrund steht oder stehen darf, sondern das Wohl und die Würde der Patient:innen; und das immer mit individuell unterschiedlichsten Bedürfnissen, Interessen und Schwierigkeiten.
Im Notfall gibt es oft keine einfache und sofortige Lösung aller akuten Probleme und Unklarheiten. Oft ist es nicht einfach nur ein „Richtig oder Falsch“, was man abwägen muss. Das ist immer herausfordernd – für alle Beteiligten. Es ist nicht der laut piepsende Ton meines Pagers, der praktisch immer unerwartet kommt und manchmal sehr unangenehme Emotionen in mir weckt.
Natürlich gibt es auch Einsätze, die mir Muffensausen bereiten: Geburten zum Beispiel. Da geht es bekanntlich auch um Minuten, um das Leben oder den Tod von mindestens zwei Menschen, Mutter und Kind oder sogar mehrere Kinder. Bei Kindern und Neugeborenen ist das immer auch besonders emotional herausfordernd für alle Beteiligten. Hier die professionelle Distanz zum ganzen Geschehen zu haben und immer professionell und effektiv zu arbeiten, ist eine Herausforderung, welche ich mir äusserlich nicht anmerken lasse, aber mich dennoch innerlich bewegt.
Für mich ist bei einem Einsatz nicht nur das Erkrankungs- und Verletzungsbild zentral, sondern immer auch die Frage: Wie geht’s der vor mir liegenden Person? Was braucht sie grade wirklich? Was braucht sie jetzt konkret von mir als Arzt und uns als Rettungsteam? Sicher sind Entscheidungen und Abwägungen dann mit am schwierigsten, wenn Patient:innen schwer vorerkrankt – sogar sterbenskrank – oder im fortgeschrittenen Alter sind. Reanimieren oder nicht. In solchen Notfallsituationen immer allen Menschen gerecht zu werden, ist äusserst schwierig; was würden die Patient:innen nun wollen – und was möchten die Angehörigen, die Familie? Solche Fragen sind oft unter den gegebenen Umständen in Notfallsituationen schnell zu entscheiden.
Zahlen und Fakten über die Rettungseinsätze in der Schweiz
- Mehr als 68’900 Zivilschützerinnen und Zivilschützer stehen bei Erdbeben, Stromausfällen und weiteren Krisenszenarien für unser Land bereit.
- Alle 2 Minuten rückt der Rettungsdienst aus, um Menschen in Not zu helfen.
- Über 95% aller Feuerwehrleute sind ehrenamtlich im Einsatz, wenn es brenzlig wird. Rund um die Uhr, 365 Tage im Jahr.
- Mehr als 4’000 Militärsanitäterinnen und Militärsanitäter der Armee unterstützen zivile Gesundheitseinrichtungen im Krisenfall.
- Rund 19’400 Polizistinnen und Polizisten machen unser Land im Alltag sicher.
- Mit 18 Rettungshelikoptern und 13 Einsatzbasen sichert die Rega die medizinische Versorgung aus der Luft.
helfen helfen® Schweiz
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